Freiwillige Feuerwehr lud zum Familienfest in den Hesselbruch

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So wie ein richtiger Feuerwehrmann konnten sich die Minis beim Fest im Hesselbruch fühlen, wenn sie mit dem Löschschlauch mal richtig draufhalten konnten. Fotos: Debus-Gohl

Der Berufswunsch Feuerwehrmann liegt bei kleinen Jungs immer noch ganz weit vorne. Doch nicht nur kleine zukünftige Feuerwehrmänner hatten am Sonntag Gelegenheit, sich über ihr Berufsbild zu informieren, sondern auch jede Menge kleine Feuerwehrfrauen.

Zum 30. Mal seit ihrer Gründung im Jahr 1986 – 2014 verhinderte Orkan Ela eine Feier – lud die Freiwillige Feuerwehr Borbeck zum Familientag ein. Ein spannendes Programm unterhielt und informierte Gäste, die in großer Zahl auf dem Gelände am Hesselbruch erschienen waren.
Einmal selbst in einem Feuerwehrauto sitzen oder bei einer Löschübung den Schlauch in der Hand zu halten, dieser Traum wurde für viele begeisterte Kids am Sonntag wahr.
Aber auch für die Großen gab es jede Menge zu lernen. Was passiert, wenn man einen Fettbrand mit Wasser löscht, demonstrierten die Feuerwehrmänner auf beeindruckende Weise. Eine Fettexplosion mit einem riesigen Feuerball war das Ergebnis und jeder der das gesehen hat, weiß jetzt, dass man brennendes Fett durch Abdecken löscht.
Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr, von denen 25 im Alter von zwölf bis 17 Jahren aktiv in der Einsatzabteilung in Borbeck dabei sind, führten mit drei Strahlrohren einen Löschangriff auf einen vermeintlichen Flächenbrand vor. Und das, was man sonst nur im Film sieht, nämlich wie die Feuerwehr einen PKW aufschneidet, konnten die Besucher hautnah miterleben.
„Wir haben 50 aktive Erwachsene und 25 Jugendfeuerwehrleute in unserer Einsatzabteilung und treffen uns regelmäßig zum Übungsdienst“, erzählt Marcus Schroeder, Zugführer in Borbeck, „und wir freuen uns riesig über den Besucherandrang.“

Abends und nachts die meisten Einsätze

Unterstützung bekam die FF-Borbeck vom DRK und der Rettungshundestaffel des Arbeiter-Samariter-Bundes Ruhr. Berner Sennenhund, Schäferhund, Windhund oder Elo, die Rasse spielt keine Rolle. Auf einem Übungsparcours zeigten zehn der 14 Rettungshunde ihr Können. Zwei bis drei Jahre durchlaufen die Vierbeiner ihre Ausbildung, bis sie als Rettungshunde eingesetzt werden können. So wie die Hündin Ambi, ein Elo, die jetzt als sogenannter Mantrailer arbeitet. Mantrailer sind in der Lage, vermisste Personen gezielt nach ihrem Geruch aufzuspüren.
Zu der Rettungshundestaffel gehören auch Flächen- und Trümmersuchhunde, die im ganzen Regionalverband und auch weit darüber hinaus eingesetzt werden. „Abends und nachts machen wir die meisten Einsätze“, erzählt Christiane Schäfer, die mit ihrer ganzen Familie begeistert bei der Staffel dabei ist – und das alles ehrenamtlich.
So viele aufregende Dinge zu erfahren und zu entdecken, macht natürlich auch hungrig und durstig. Und die Verpflegung ließ keine Wünsche offen. Ob Spanferkel, Gegrilltes und Pommes oder Kaffee, Kuchen und Kaltgetränke, für jeden war etwas dabei.
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