Rosa Träume werden beim Kinderkleidermarkt in St. Josef wahr

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Kim Högner hat an ihrem Stand schon was für die Allerkleinsten im Angebot. Fotos: Debus-Gohl

Die Farbe Rosa dominiert, dennoch kann sich niemand über mangelnde Auswahl auf den 30 Verkaufstischen beklagen. Riesengroß das Angebot an Kinderkleidern, Spielzeug und Umstandsmode. Die KiTa St. Josef hatte zu ihrem zweimal jährlich stattfindenden Kinder-Kleidermarkt eingeladen. Schon eine halbe Stunde vor der Öffnung war die Schlange vor dem Pfarrheim in der Schlenterstraße beachtlich.

Isabel Wahser aus Frohnhausen erwartet Anfang April ihr zweites Mädchen und kann sich bei der großen Auswahl an kleinen Klamotten kaum entscheiden.
„Ich habe zwar von meiner ersten Tochter noch Babykleidung". Aber auch Töchterchen Nummer zwei soll was Eigenes bekommen. "Und bei den Preisen kann man kaum nein sagen“, seufzt sie. "Das macht süchtig. Wenn man weiß, welche Flohmärkte gut sind, besucht man die öfter." Bei der ersten Tochter war sie noch völlig davon überzeugt, dass ihr Kind keine rosa Kleidung haben soll, „das hat sich inzwischen aber verändert, weil es ja doch schön aussieht.“ Mit einem Schmunzeln packt sie den frisch erworbenen rosa Strampler mit Shirt in ihre Tasche.

Keine Wünsche offen

Auch Annette Witt war schon häufiger im Pfarrheim dabei, aber als Verkäuferin. „In diesem Jahr haben wir neben Klamotten von Max und Fabian hauptsächlich Spielzeug dabei", erzählt sie. Die größte Aufgabe im Vorfeld war, die Lego-Sets so zu sortieren, dass kein Stein fehlt. „Da die Verpackungen natürlich längst weg sind, haben wir das komplette Zubehör in eine Plastiktüte verpackt und mit einem Foto versehen."
Kim Högner ist das erste Mal mit ihren Kindersachen Größe 50-56 dabei, darunter auch viele selbstgenähte Höschen und Mützchen, die reißenden Absatz finden. „Beim letzten Mal war ich selbst noch schwanger und nur als Käuferin hier“, berichtet sie. Fachkundig berät sie ihre schwangeren Kundinnen und gibt den einen oder anderen Tipp weiter.
Zur Stärkung nach dem Einkauf ließ auch der lange Kuchentisch keine Wünsche offen. „Im Gegensatz zu vielen anderen Kleiderbörsen vermieten wir Tische für zehn Euro Standgebühr plus einen Kuchen“, erzählt Nicole Oing vom Elternrat der KiTa. Der Erlös aus der Vermietung kommt der KiTa zugute. „Im letzten Jahr haben wir für unsere vier Gruppen davon Schmetterlingsfarmen gekauft, das fanden die Kinder super“, freut sie sich.
Wer Kinderkleidung während des Marktes nicht verkaufen konnte und sie auch nicht wieder mit nach Hause nehmen wollte, hatte die Möglichkeit, diese für das Spatzennest - Kindernotaufnahme Essen, zu spenden.
Der nächste Kinder-Kleidermarkt im Frintroper Pfarrheim findet übrigens am 1. Oktober statt.

Text: Doris Brändlein
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