Kunst über den Wassern und in der Luft

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Nein, mit der gelben Post haben die gar nicht so stillen Örtchen nichts zu tun. Sie gehören zur Emscherkunst. (Foto: Mensing/Emscherkunst)
Noch bis 6. Oktober sind im Rahmen der Emscherkunst mehr als 30 Werke von internationalen und nationalen Künstlern zu sehen. Manche von ihnen zogen schon im Kulturhauptstadtjahr 2010 die Aufmerksamkeit an.

Zu diesen wieder erstandenen Arbeiten gehört die Installation „Between the Waters“ von Marjetica Potrč und Ooze Architects auf der Emscher-Insel in Karnap (erreichbar über Sturmshof). Die quietschgelben Toilettenhäuschen schweben weithin sichtbar zwischen Fluss und Kanal. Im Rahmen dieser auch symbolischen Verbindung wird das schmutzige Wasser durch eine Pflanzenkläranlage gereinigt. Wasser in allen Sauberkeitsstufen ist somit in einem Kunstwerk versammelt.

Schwebende Kunst

Schweben ist auch angesagt auf dem ehemaligen Kohlebunker im Gelsenkirchener Nordsternpark, wo die Installation „Ring Bell - the solar orchestra and the wind structures“ des argentinischen Künstlers Tomás Saraceno zu sehen sein. Sie besteht aus einem rund 13 Meter breiten, flugfähigen Drachen, der tatsächlich eine hochmodernen Konstruktion aus mit Solarfolie umspannten Kohlefaserröhren ist. Wie 2010 bei den „Schachtzeichen“ wird die Installation morgens in die Lüfte emporgezogen, abends heruntergelassen.
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