"Grüne Leidenschaften" helfen über den Winter

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Was macht der Hobby-Gärtner im Winter? Abgesehen von gelegentlichem Baumschnitt etc. liest man Zeitschriften und Bücher übers Gärtnern.

Über renommierte Züchter und bekannte Autoren gibt es Bücher zuhauf. Wodurch also sticht „Grüne Leidenschaften“ von Ina Sperl heraus? Vielleicht durch sein Konzept: Von Cassian Schmidt (Präriegärten) bis Ludwig Watschong (alte Kulturpflanzen) wird bei jedem ein Schwerpunkt gesetzt, ein Hauptinteresse herausgestellt.

Lieblingspflanzen und Dauer-Enttäuschungen


Konzeptbetont geht es auch weiter, wenn jeder der vorgestellten Experten nach einigen Besonderheiten gefragt wird, etwa einer Lieblingspflanze (alte Irissorten bei Swantje Duthweiler) oder einer immer wiederkehrenden Enttäuschung (Phlomis, deutsch Brandkraut, was bei den Yelins einfach nicht gedeihen will). Das kann man nachfühlen, das kennt man aus dem eigenen Garten. Auch Fachleute gießen eben nur mit Wasser.

Das Buch hat ein ausgewogenes Text-/Foto-Verhältnis. Nur wünscht man sich gelegentlich, dass mehr der in den einzelnen Gärten beschriebenen Bereiche auch abgebildet wären. Aber daran kranken die meisten Gartenbücher. Empfehlenswert sind „Grüne Leidenschaften“ dennoch allemal.

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Ina Sperl, Grüne Leidenschaften, Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2015 (24,90 Euro)
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