Mit Hausmitteln gegen Erkältung - von Sanddorn bis zum Glas mit kaltem Wasser

Anzeige
Wie orangefarbene Lichterketten ziehen sich die Beeren durch den vom Laub schon fast befreiten Sanddornstrauch - nicht nur schön, sondern auch sehr gesund. (Foto: Eisold/lokalkompass.de/luenen)

Die erste Welle von Infektionskrankheiten ist durch, die nächsten werden folgen. Mit Hausmitteln aus der Naturheilkunde vorbeugen oder eine leichte Erkältung selbst behandeln - dazu rät die in Essen ansässige Carstens-Stiftung Natur und Medizin. Hier einige Tipps:

1. Entgiften mit Ölkauen
Öl bindet fettlösliche Erreger und ihre Stoffwechselprodukte. Zähne, Zahnzwischenräume und Zahnfleischtaschen werden gespült. Da sich das Öl im Mund in ein Wasser-Fett-Gemisch verwandelt, können wasserlösliche Erreger gebunden werden. Einen Tee- bis Esslöffel Sonnenblumenöl im Mund für fünf bis zehn Minuten durch die Zähne ziehen. Das Öl wird weißlich und dünn. Nach dem Ausspucken gründlich mit Wasser nachspülen. Es empfiehlt sich, die Zähne anschließend zu putzen.

2. Sanddorn
Sanddorn-Beeren enthalten bis zu zehnmal so viel Vitamin C wie Zitronen, darüber hinaus Vitamin E, Betacarotin sowie Vitamine der B-Gruppe gegen Stress und Erschöpfung. Wenn eine Erkältung im Anmarsch ist, dreimal täglich zwei Esslöffel Sanddornsaft auf ein Glas Wasser nehmen.

3. Ein Glas kaltes Wasser
Bei den ersten Anzeichen einer Erkältung vor dem Schlafengehen ein großes Glas kaltes Wasser trinken. Durch den Reiz wird ein Nerv stimuliert, der den Magen umspannt und zum vegetativen Nervensystem gehört. Dies führt zu Gefäßerweiterung und erzeugt Wärme.
4. Ingwer
Seine Scharfstoffe sorgen für stärkere Durchblutung der Nasenschleimhäute und Aktivierung der Wärmerezeptoren. Ein etwa daumengroßes Stück frische Ingwerwurzel schälen und raspeln, mit einem Liter kochendem Wasser übergießen, zugedeckt etwa zehn Minuten ziehen lassen, abseihen und evtl. mit Honig süßen.
5. Zink
Zink ist Teil des Hormons, das für die Reifung von Abwehrzellen (T-Zellen) verantwortlich ist. Es kommt in Fleisch, Milch und Käse vor. Beim Infekt helfen Brausetabletten. Zu Nebenwirkungen die Einnahme vorab mit dem Apotheker oder Therapeuten besprechen.

Mehr unter www.carstens-stiftung.de.
2
Diesen Mitgliedern gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
1 Kommentar
453
Gisela Weining aus Mülheim an der Ruhr | 11.10.2014 | 19:43  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.