Grüner Stammtisch Nord diskutiert über den Karnaper Markt(park)platz und Katernberger Schulprobleme

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Ein Wohnhaus an der Altenessener Straße - heute ein harmloser Lampenladen, vor 95 jahren Opfer des Artilleriebeschusses der Freikorpsbrigde Loewenfeld bei der Besetzung Essens.
Essen: Altenessener Straße | Die tagesaktuelle Frage über die Auto- wie parkplatzlastige Zukunft des Karnaper Markts ist ebenso Thema des Stammtisches der GRÜNEN im Norden wie Projekte für die zukünftige Gestaltung der Schulen in Katernberg.
Mit der Konkretisierung der Pläne des Neubaus der Gustav-Heinemann Gesamtschule könnte der Stadtteil ein positives Beispiel unserer Schullandschaft werden.
Trotzdem müssen wir auch Berichte ernst nehmen, die massive Vandalismusprobleme im Bereich einer örtlichen Grundschule und der Hauptschule im Stadtteil beschreiben.

Vor 95 Jahren: Blutige Gefechte an der Altenesssener Straße

Angesichts des nahenden 70. Jahrestags der Befreiung Europas vom nationalsozialistischen Terror am 8. Mai 1945 geht es auch um ein Stück Aufarbeitung brutaler Geschichtsereignisse im Essener Norden. Vor 95 Jahren wurden im April 1920 wenige Meter vom Tagungsort des Grünen Stammtischs entfernt, durch Artilleriebeschuss der rechten Freikorpsbrigade Loewenfeld 21 Menschen, zumeist Zivilisten getötet. Das waren die letzten Nachwirkungen des Kapp/Lüttwitz-Putsches vom 13. März 1920, bei dem viele republikfeindliche Kräfte eine Militärdiktatur errichten wollten, die dem brauen Nazi-Deutschland ab 1933 sehr ähnlich gewesen wäre. Welche Möglichkeiten hier Denkmalschutz und Geschichtskultur bieten, unsere Vorort-Erfahrungen gegen undemokratische Entwicklungen zu nutzen, dürfte das dritte Thema der Runde werden.

Zu diesen Themen die herzliche Einladung in die
Gaststätte Pabst, Altenessener Str. 628
14. April , 20:00 Uhr
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