Wieder Feuer in Altenessen - Haus nach Dachstuhlbrand unbewohnbar

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An der Altenessener- in Höhe Stauderstraße (im Vordergrund der Kreisverkehr) brannte ein Dachstuhl aus und machte das Haus vorübergehend unbewohnbar. (Foto: Mike Filzen, Feuerwehr Essen)
In der Nacht auf den 14. März ist in Altenessen-Süd der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in Flammen aufgegangen. Das dreieinhalbgeschossige Wohn- und Geschäftshaus am Stauder-Kreisel (Kreisverkehr in Höhe Stauderstraße) ist nicht mehr bewohnbar.

Ein Mitarbeiter des ADAC, der zufällig dort vorbei kam, hatte den Brand bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Als die ersten Kräfte eintrafen, waren die Menschen aus dem Brandobjekt und den beiden benachbarten Häusern bereits im Freien, der Helfer hatte überall "Sturm" geklingelt und alle geweckt. Sie kamen während der Löscharbeiten bei Nachbarn und in einem Bus der EVAG unter. Einen jungen Mann brachten die Rettungskräfte mit dem Verdacht auf Rauchvergiftung in ein Krankenhaus.

Das Feuer war recht weit entwickelt und drohte auf die Nachbardächer überzugreifen. Mit mehreren Rohren über insgesamt drei Drehleitern konnten die Retter das verhindern, der direkt vom Brand betroffene Dachstuhl ist jedoch weitestgehend zerstört und nach ersten Einschätzungen einsturzgefährdet. Das Haus wird zumindest vorübergehend nicht mehr bewohnbar sein, die Bewohner kommen zunächst in Hotels unter.

Noch am Vormittag sind die Einsatzkräfte damit beschäftigt, Teile der verkohlten und instabilen Dachkonstruktion abzutragen. Immer wieder streuen die Männer Salz auf das gefrierende Löschwasser, um sich einigermaßen sicher an der Einsatzstelle bewegen zu können. (MF)
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