Bürgertreff Überruhr: CDU fordert Entschuldigung von der SPD

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Für „jugendpolitisch außer Rand und Band“ hält die Essener CDU-Ratsfraktion die SPD Überruhr. Ende Mai hatte lokalkompass.de vom Vorschlag der Überruhrer SPD berichtet, den Bürgertreff am Nockwinkel über einen Stufenplan abzusichern und schrittweise zu einem Jugend- und Kulturzentrum weiterzuentwickeln. „Eine richtige Anlaufstelle für Jugendliche auf der Ruhrhalbinsel gibt es bislang nicht. Das könnte sich mit unserer Idee ändern, denn der Bedarf ist da“, erklärte Alfred Steinhoff, Vorstandsmitglied der örtlichen SPD, damals. Hierzu die CDU-Ratsfraktion: „Hierdurch macht die SPD deutlich, wie wenig Ahnung sie von den tatsächlichen Angeboten in Überruhr hat.“
Jörg Uhlenbruch, jugendpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion erklärt: „Die SPD vor Ort ignoriert die zahlreichen Angebote der konfessionellen Träger in Überruhr, oder kennt sie überhaupt nicht. Die kirchlichen Jugendverbände wie z.B. die Katholische Jungen Gemeinde (KJG), die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), das evangelische Stephanus-Jugendhaus bieten unverzichtbare und tolle Angebote für Kinder und Jugendliche in Überruhr, für die sie keine städtische Förderung erhalten. Für diese Angebote können wir in der Stadt dankbar sein. Wöchentliche Gruppenstunden mit Gleichaltrigen, echte Selbstorganisation von jungen Menschen, Arbeit in Projekten und gemeinsame Fahrten in den Ferien und an Wochenenden bestimmen diese jugendverbandliche Arbeit - und zwar durch ehrenamtliche Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter. Neben der offenen Kinder- und Jugendarbeit ist dies eine andere, wichtige Säule der Jugendarbeit.“
„Die SPD Überruhr scheint jugendpolitisch außer Rand und Band. Offenbar macht der Wahlkampf die SPD blind. Hier ist eine Entschuldigung fällig“, so Jörg Uhlenbruch abschließend.
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