Miro Kaupenjohann gehört zu den Top-Kanu-Slalomfahrern in der Saison 2015 in NRW

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Die Wettkampfstrecke an der Burgmühle in Lippstadt verlangt den Aktiven Kraft und Konzetration ab. (Foto: Uwe Küster 2015)

Der Spitzenfahrer des Kanu Klub Zugvogel Essen qualifizierte sich bei den Westdeutschen Meisterschaften für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften 2015. Aber nicht nur er ...

Bei schönstem Wetter und fantastischem Wasserstand fanden die diesjährigen Westdeutschen Meisterschaften im Kanu-Slalom an der Burgmühle auf der Lippe im westfälischen Lippstadt am 18. und 19. April statt. In der Jugendklasse war der Kanu Klub Zugvogel Essen durch Bastian Küster vertreten, der in einem ruhigen ersten Lauf mit den Schwierigkeiten des Wildwassers und der Strecke gut zurecht kam. Der hauptamtliche Stützpunkttrainer des Kanuverbandes NRW, David Krajnik, hatte einen sehr speziellen Parcour ausgehängt, mit dem einige Sportlerinnen und Sportler durchaus Probleme hatten. Durch seine sichere Platzierung im Mittelfeld schaffte Bastian Küster in seinem ersten Jahr in der Jugendklasse bereits die Qualifikation, um im Juni bei den Deutschen Jugend- und Junioren-Meisterschaften auf der umgebauten Strecke in Hagen-Hohenlimburg an den Start im Kajak-Einer gehen zu dürfen. Sicherlich haben die intensiven Trainingsvorbereitungen in den Osterferien auf der Trainingsstrecke in St. Pierre de Boeuf in Südfrankreich erheblich dazu beigetragen. Ein toller Erfolg!
In der Leistungsklasse hatten die Zugvögel gleich zwei Eisen im Feuer. Und nach dem ersten Lauf sah es auch gut für beide Athleten aus Essen-Heisingen aus: Miro Kaupenjohann auf dem 11. Platz und Julian Holz auf dem 19. Platz waren zu diesem Zeitpunkt bei der Deutschen Meisterschaft startberechtigt. Im zweiten Lauf mußte Kaupenjohann mit einem ausgeliehenen Testboot an den Start gehen, sein eigener Kajak hatte nach dem ersten Lauf eine Leckage durch eine Grundberührung im untersten Streckenabschnitt. Er setzte alles auf eine Karte und fuhr einen spektakulären, fehlerfreien Lauf und verpaßte denkbar knapp den Sprung in die Medaillenränge. Als er im Ziel von seiner Fahrzeit und seinem vierten Platz erfuhr, war er erstmal sprachlos. Leider konnten sich noch einige andere Fahrer im zweiten Lauf verbessern und so rutschte Julian Holz, der stets mit glänzender Bootsbeherrschung und souveräner Paddeltechnik beeindruckt, doch noch unter die Qualifikationsmarke. Vielleicht gelingt ihm an Ende seiner sehr zeitintensiven Ausbildung durch einen vermehrtes Training der Anschluß an die nationale Spitze, die Grundlagen dafür sind gelegt. In den Einzelwettläufen der Deutschen Meiusterschaften auf dem olympischen Eiskanal in Augsburg wird Miro Kaupenjohann dann im Juli die Essener Stadtfarben vertreten dürfen und vielleicht gelingt ihm eine ebensolche Überraschung wie in Lippstadt, wir drücken die Daumen.
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