Willst Du mit mir geh’n? Mit MdB Dirk Heidenblut im Spaziergang-Tempo durch die Stadtteile

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Los geht es - die Teilnehmer aus Steele starten auf dem Friedhof am Hellweg.
 
Spaziergangs-Urgestein Hugo Thies nimmt die Senioren in Empfang.
Essen: Gymnasium an der Wolfskuhle | 

Sie sind ein Erfolgsmodell: Bereits seit fünf Jahren finden in 34 Gruppen in Essen regelmäßig die sogenannten Seniorenspaziergänge statt. Bei Wind und Wetter, Sonne oder Schnee finden sich die Senioren ein mal in der Woche am gleichen Treffpunkt ein. Begleitet von Spaziergangspaten machen sie sich auf den Weg durch den Stadtteil - mindestens eine Stunde lang! Dann darf in ein Café oder eine Wirtschaft eingekehrt werden - wer sich bewegt hat einen kleinen Imbiss immerhin verdient!

VON JULIA COLMSEE

Gleich drei dieser Spaziergänge hat sich Dirk Heidenblut, SPD-Bundestagsabgeordneter für Essen Nord und Ost, in der vergangenen Woche etwas näher angeschaut. „Für mich als Gesundheitspolitiker natürlich ein Projekt mir Vorbildcharakter. Bewegung ist das A und O, auch wenn man schon zu den etwas älteren Semestern gehört - und da bin ich gerne dabei. Gestern war ich bereits in Freisenbruch unterwegs - eine wirklich sehr nette Truppe. Jetzt spaziere ich mit den Teilnehmern aus Steele und heute Nachmittag mache ich mich noch auf den Weg nach Schonnebeck!“ Sportlich - sportlich!
Aber das sind die 32 rüstigen Senioren in Steele auch. Die meisten sind bereits seit einigen Jahren regelmäßig dabei - wie beispielsweise Hanna Grendel. „Ich denke circa drei Jahre laufe ich jetzt schon mit - mir macht das viel Freude. Man kommt an die frische Luft und trifft gleichzeitig nette Leute. Die eine oder andere Freundschaft ist so in den vergangenen Jahre auch entstanden!“ Da kann ihr Maria Löffel nur beipflichten. „Ich habe hier so viele nette Menschen kennen gelernt - jeden Donnerstag bin ich wieder dabei - das möchte ich wirklich nicht missen!“ Dass beide Damen bereits die 80 und auch etwas mehr erreicht haben, ist definitiv nicht zu erkennen. Bewegung und frische Luft tun offensichtlich gut!
Dann wird es ernst: Heute übernimmt Spaziergangspatin Beate Hildebrand die Führung, begrüßt Dirk Heidenblut und erklärt die vorbereitete Route. Zu erst geht es mit dem Bus zur Wolfskuhle. „Damit wir nicht so viel bergauf laufen müssen. Das schafft einfach nicht mehr jeder. Wir sind immer bemüht, möglichst gerade Strecken auszuwählen. Die meisten probieren wir im Vorfeld auch gerne einmal aus“, erklärt die erfahrene Patin, die seit Mai 2013 als Ehrenamtlerin dabei ist. „Wir teilen uns das immer auf. Jürgen Mattisseck, Doris Krzossa, Elfriede Behle oder Karin Hagedorn- um nur einige Mitstreiter zu nennen.“ Ganz zu Beginn seien auch in Steele nur acht Senioren regelmäßig dabei gewesen. „So ein Projekt muss wachsen - es muss sich rumsprechen! Jetzt sind im Schnitt 24 Teilnehmer dabei!“
Heute allerdings 32 - vielleicht auch, weil sich die Gelegenheit mit einem Bundestagsabgeordneten zu spazieren nicht jeden Tag ergibt!
Von der Wolfskuhle aus geht es über den äußersten Rand des Friedhofs am Hellweg Richtung Gut Ising und den großen Wasserspeichern - Pferdekoppeln, Maisfelder - alles inklusive! Mit Dirk Heidenblut kommen die Damen schnell ins Gespräch. Politische Themen stehen dabei nicht unbedingt im Vordergrund. Ob er auf den Wahlplakaten denn auch eine Brille tragen würde und wann diese denn in diesem Jahr aufgestellt würden, ist beispielsweise interessant. Und auch Berichte über den letzten Urlaub kommen nicht zu kurz. Norderney - da sind sich Politiker und Senioren einig - ist eine traumhafte Insel. Viel zu schnell ist der Spaziergang zu Ende - und eine Einkehr in die Cafeteria des Alfried Krupp Krankenhauses steht auf dem Programm. „Ich lade Sie gerne ein - zu Kaffee und Kuchen wenn Sie möchten?“ Klar - da sagen die Spaziergänger nicht nein. Frische Luft macht Appetit! Noch eine gute Stunde sitzt man hier gemütlich beisammen - Dirk Heidenblut mittendrin. „Wirklich ein tolles Projekt! Und von einer der Teilnehmerinnen habe ich erfahren, dass sogar die Krankenkasse darauf Aufmerksam macht! Das ist schön zu sehen.“
Dann muss er weiter - die Schonnebecker warten schon…
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