Taubenschwänzchen ist schon früh im Jahr unterwegs

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Weil es so schnell von Blüte zu Blüte schwirrt, ist das Taubenschwänzchen nicht leicht zu fotografieren. Dieses Bild gelang BürgerReporterin Myriam Weskamp. (Foto: Myriam Weskamp)
Ungewöhnlich früh - ein Ausdruck, den man in Zeiten des Klimawandels immer öfter hört. Ungewöhnlich früh sah ich jetzt einen meiner Lieblingsfalter: ein Taubenschwänzchen.
Der Schwärmer (Macroglossum stellatarum) ist ein Nachtfalter, der auch bei Tag häufig unterwegs ist. Jedoch habe ich ihn in unseren Breiten bisher nur in warmen Sommern gesehen. Jetzt aber ist er schon da, zwar nicht in meinem Garten, aber an Pflanzen, die vor einem Gartencenter in Haarzopf in Töpfen blühen.
Das Taubenschwänzchen schwirrt von Blüte zu Blüte und kann wie ein Kolibri in der Luft 'stehen'. Er saugt mit seinem langen Rüssel den Nektar.
Laut Naturschutzbund überwintern ausgewachsene Tiere inzwischen in milderen Regionen Süddeutschlands, während Exemplare aus dem Mittelmeerraum ab Ende April nach Norden ziehen.
Womöglich wurde der Haarzopfer Falter ja mit Kräutern aus Italien oder anderen Pflanzen zu uns expediert.
Per LKW ist die Reise auch nicht so anstrengend.
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3 Kommentare
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 13.04.2016 | 16:36  
Sabine Pfeffer aus Essen-Süd | 14.04.2016 | 11:03  
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 14.04.2016 | 19:02  
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