Ausstellung: 70 Jahre SPD-Holsterhausen im Otto-Hue-Haus

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Positiv überrascht von der Ausstellung sind MdB Petra Hinz, Erika Gatzke, Genralsekretär der NRWSPD, André Stinka, MdL Britta Altenkamp sowie Ortsvereinsvorsitzender Benno Justfelder.
Essen: spd holsterhausen | Die SPD Holsterhausen feierte ihre Wiedergründung vor 70 Jahren mit einer sehr gut besuchten Ausstellung am 10. März im Otto-Hue-Haus. Zu den zahlreichen Gästen der Holsterhauser SPD gehörten der Generalsekretär der NRWSPD, André Stinka, die Bundestagsabgeordnete Petra Hinz, die Landtagsabgeordnete Britta Altenkamp, Bezirksbürgermeister Klaus Persch, der Vorsitzende der SPD-Fraktion in der BV III, Günther Schröder, der ehemalige Bundestagsabgeordnete und Ehrenvorsitzende der SPD Frohnhausen, Otto Reschke sowie zahlreiche ehemalige Bezirksvertreter, Mitglieder des Bürgerausschusses und des Ortsvereinsvorstands. Die Ausstellung dauert auf jeden Fall bis Mitte April.

Nach einem ersten Rundgang durch die Ausstellung übermittelte der Generalsekretär der NRWSPD, André Stinka, Grußworte der Landespartei und insbesondere der Vorsitzenden Hannelore Kraft. Noch unter dem emotionalen Eindruck des Gesehenen sagte er: "Besonders bewegt hat mich das Bild der zerstörten Schule. Wenn man bedenkt, wer letztendlich schuld war an dieser Zerstörung, wissen wir, dass es die Nazis waren mit ihrer barbarischen Politik. Auch die NPD oder die AfD von heute stehen für für Krieg uns Zerstörung, Rassismus und Demokratiefeindlichkeit. Dagegen sind wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten diejenigen, die sich für den Aufbau der Städte und der Demokratie stark gemacht haben." Die zerstörte Keplerschule wurde nach dem Krieg wieder aufgebaut und ist heute Teil der Gesamtschule Holsterhausen.

Zur Ausstellungseröffnung kamen viele Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten aus den anderen Ortsvereinen des Bezirks III. An diesem Abend standen viele Gespräche im Vordergrund. Manche Genossinnen und Genossen haben sich schon teilweise seit längerer Zeit nicht mehr gesehen. Helga Löber ist seit über 40 Jahren in der SPD. Ihr inzwischen verstorbener Mann Manfred war sehr lange Zeit Mitglied des Vorstands und als Wahlkampfleiter ein sehr kreativer Kopf. Das sprach sich über Holsterhausens Grenzen hinweg herum. Der Ortsverein dankt ihnen für die Fotoalben mit den vielen Fotos, die in der Ausstellung zu sehen sind. Auch Hans-Jürgen Holler ließ es sich nehmen, zu der Ausstellungseröffnung zu kommen. Er war jahrelang Mitglied des Ortsvereinsvorstands und für eine Legislatur im Bürgerausschuss. Der ehemalige Rektor der Berufsschule Sachsenstraße stand fast 40 Jahre dem Essener Tierschutzverein vor.

Der Abend der Ausstellungseröffnung war ein sehr bewegender Abend für alle beteiligten Anwesenden. Der Rückblick und die Rückbesinnung auf die eigene Geschichte der Sozialdemokratie und insbesondere der Holsterhauser sind Anlass genug, mit besonderer Um- und Weitsicht im politischen Alltagsgeschäft zu agieren. Mit Willy Brandts Worten bedeutet es: "Der demokratische Sozialismus bedeutet jeden Tag für mehr Freiheit, für mehr soziale Gerechtigkeit und mehr Solidarität zu kämpfen."
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