Bürgerschaftliches Engagement ist viel mehr als ein Ausfallbürge

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Am 5. Dezember 2014 ist der Internationale Tag des Ehrenamtes – er wurde 1985 von den Vereinten Nationen ausgerufen.


„Für 23 Millionen Menschen in Deutschland gehört freiwilliges Engagement wie selbstverständlich zu ihrem Leben, denn sie handeln ganz nach der Philosophie, dass es sich immer lohnt, für andere Menschen und für sich, sich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt einzusetzen“, sagt die Essener SPD-Bundestagsabgeordnete, Petra Hinz, MdB.

Engagement ist nicht selbstverständlich. Es darf nicht als Ausfallbürge herhalten an Stellen, an denen eigentlich der Staat gefordert ist“, so Petra Hinz, MdB.


„Wir müssen den Eigensinn von Engagement erhalten. Es ist Ergänzung und kein Ersatz. Wir freuen uns über eine rege Mitmachkultur, sie garantiert innovative Ideen und Lösungsansätze.“
„Dabei sind die Formen des Engagements sehr unterschiedlich: Nachbarschaftshilfe gehört ebenso dazu, wie die Unterstützung von Flüchtlingen, das Einbringen im Sportverein, oder den Einsatz bei Vorleseaktionen.“ Die Abgeordnete betont „Als eines von vielen Beispielen unserer Stadt möchte ich die fantastische Arbeit der vielen ehrenamtlich engagierten Helferinnen und Helfer des Essener THW nennen. Dank Ihrer Hilfe und andauerndem Einsatz konnten die Aufräumarbeiten in unseren Stadtteilen nach den heftigen Unwettern in diesem Sommer zügig beginnen und die massiven Schäden schnell beseitigt werden. Der Mut und der Einsatz unseres THW ist bundesweit bekannt. So waren sie auch im Sommer 2013 in Magdeburg im Hochwassereinsatz. Hierfür wurden sie zum Dank und Anerkennung mit der Einsatzmedaille „Fluthilfe 2013“ ausgezeichnet.“

Ein weiteres Beispiel ist das Mehrgenerationenhaus St. Anna. Petra Hinz schätzt die Arbeit des Mehrgenerationenhauses Altendorf, die das Leben vor Ort ergänzen und vervollständigen. „Gerade die kleinen Dinge sind es, die die Arbeit der Ehrenamtler vor Ort so wertvoll werden lassen, insbesondere in den Bereichen der Integration, der Bildung aber auch in der Pflege und der Betreuung der älteren Generationen, um das Alltägliche im Leben gemeinsam zu meistern. Die Mehrgenerationenhäuser fördern das Miteinander der Generationen vor Ort und sind zugleich eine Antwort auf die Herausforderungen des demografischen Wandels“, so Petra Hinz (SPD).

Mit dem Bundeshaushalt 2015 wurde auf Drängen der SPD die Weiterfinanzierung der bundesweit 449 Mehrgenerationenhäuser mit 16,5 Millionen Euro beschlossen.

„Es freut mich sehr, dass die erfolgreichen Projekte für das Miteinander der Generationen fortgesetzt werden können“, erklärt Petra Hinz, als Essener Bundestagsabgeordnete und SPD-Haushälterin.

Hinz macht deutlich: „Engagement ist sinnstiftend und fördert Vertrauen. Menschen, die sich engagieren identifizieren sich stärker mit der Region in der sie leben. So entsteht demokratische Kultur.“
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