Die Kaulbachstraße wird runderneuert und verschönert

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Der stellvertretende Vorsitzende Sebastian Rödel leitet den Kommunalpolitischen Arbeitskreis des SPD Ortsvereins Holsterhausen. In dieser Gruppe werden ohne die parteiüblichen Zwänge die lokalpolitischen Themen vorbereitet. Daraus werden dann Anträge formuliert, die dann auf der Mitgliederversammlung beschlossen werden, um dann an die Bezirksvertretung oder an den Rat weitergegeben.
 
Das sind die Planungen der Renovierung der Kaulbachstraße.
Zum ersten SPD-Info-Treff kamen gut 20 Bürgerinnen und Bürger, um sich über die Pläne der Stadtverwaltung hinsichtlich der Renovierung der Kaulbachstraße zu informieren. Der stellvertretende SPD-Ortsvereinsvorsitzende und Leiter des Kommunalpolitischen Arbeitskreises, Sebastian Rödel, hatte für den Info-Treff den stellvertretenden Fachbereichsleiter Rainer Wienke, den Sachgebietsleiter Andreas Büscher sowie den zuständigen Bauaufseher, Herrn Schlüter, zur Bushaltestelle "Kleine Lehnbachstraße" eingeladen. "Der Ort ist bewusst von uns ausgesucht worden. Von hier aus hat man einen großen Überblick über die Kaulbachstraße. Bei Regen schützt die überdachte Haltestelle," zeigte sich Sebastian Rödel über den großen Andrang trotz Regenwetters mehr als zufrieden. Darüber hinaus informierten sich der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Manfred Tepperis, und der Fraktionsvorsitzende der SPD in der Bezirksvertretung III, Günther Schröder.

Anlass für die jetzt künftige Umgestaltung ist die notwendige Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen der Holsterhauser Straße und der Kämpenstraße. Dafür wird lärmoptimierter Asphalt aufgetragen, der die Rollgeräusche der Fahrzeuge deutlich mindern wird. Dabei müssen alle drei Asphaltschichten erneuert werden. Die Maßnahme ist Teil des Projekts "Erneuerung von Hauptverkehrsstraßen". "Wenn wir erneuern, wollen wir auch verbessern", betonte Büscher und kündigte die Anlage von Schutzstreifen für Radfahrer, den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen und die Pflanzung von etwa 18 Bäumen auf der Kaulbachstraße an. Rund zwei Monate sollen die Vorarbeiten dauern. Dabei werden die maroden Entwässerungsrinnen erneuert.

Die vielen anwesenden Anwohner hatten reichlich Fragen zu den Plänen der Maßnahme und zu den Auswirkungen der Bauarbeiten. Laut Plan sollen die Bauarbeiten in Oktober diesen Jahres beginnen und ein gutes halbes Jahr dauern. Die größten Beeinträchtigungen sind mit den Asphaltarbeiten verbunden. "Dabei handelt es sich immerhin um 18 000 Quadratmeter", erklärte Wienke. Die Asphaltarbeiten starten voraussichtlich im März 2017. In dem Abschnitt, in dem gearbeitet würde, werden sich die Autos zwei Spuren mit dem Gegenverkehr teilen, so dass dort niemand am Rand parken kann. Jeder Abschnitt wird etwa eine Woche in Anspruch nehmen. "Die Breite der Straße bleibt, sie wird nur anders aufgeteilt", so Wienke. Die Bürger interessierte besonders, was mit den Parkplätzen passieren wird. "Bis auf zwei, drei Parkplätze für die Baumbeete werden keine weiteren Flächen entfallen", versicherte Büscher. Er erklärte, dass die Stadt die Anwohner rechtzeitig über die einzelnen Schritte informieren und im Verlauf der Bauphase alles tun werde, um die Einschränkungen für Anwohner und Autofahrer so gering wie möglich zu halten. "Dass es Behinderungen geben wird, ist aber klar", so Büscher.

Die SPD Holsterhausen hält diese Baumaßnahme für sehr wichtig. "Die ganze Maßnahme ist äußerst wichtig für diesen Teil Holsterhausens. Die Verkehrsbelastung ist extrem hoch. Daher bringt der Flüsterasphalt eine große Entlastung für die Anwohner. Auch die Anpflanzung von Bäumen wird der Straße einen anderen Charakter geben," ist sich die SPD-Ratsfrau Julia Jankovic über die Notwendigkeit der Maßnahme sicher. Die SPD-Bezirksvertreterin Karin Sidiropoulos mahnt noch die Absenkung aller Bordsteine im Rahmen dieser Maßnahme an: "Ein ganz großes Plus dieser Baumaßnahme stellt auch der behindertengerechte Umbau der Bushaltestelle dar. Folgerichtig müssten dann aber auch alle Bordsteine in diesem Bereich abgesenkt werden." Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Benno Justfelder wünscht sich noch, dass der lärmoptimierte Asphalt bis zur A 40-Brücke durchgezogen wird: "Für mich ist es nicht ganz nachvollziehbar, dass die Wohnhäuser hinter der Kämpenstraße von dem lärmschluckenden Asphalt nicht profitieren sollen. Hier sollte man sich doch noch mal Gedanken machen, ob es nicht doch machbar ist."

Der SPD-Info-Treff war für alle Beteiligten eine gelungene Veranstaltung. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung wiesen sich als absolute Kenner ihres Fachbereichs aus und sprachen auch Klartext. Die vielen Fragen der Anwohner wurden zufriedenstellend beantwortet sowohl über die Baumaßnahme als auch über die Belastungen während der Bauphasen. Zum Schluss waren sich alle dahin gehned ainig, dass diese Baumaßnahme ein Gewinn für den ganzen Bereich sein wird. Und zum Schluss noch Appell vieler Anwohner an die Autofahrer: Halten Sie sich bitte an die Geschwindigkeitsbegrenzung in unseren Wohnstraßen.
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