Container-Standorte weiterhin umstritten! Depotcontainer weiter vor dem REWE-Markt - oder doch am Frielingsdorfweg?

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Der Depotstandort am Frielingsdorfweg.

Der Streit schwelt weiter…Die Entsorgungswirtschaft wandte sich an die Bezirksvertretung, um die beiden Standorte Heidhauser Straße, Höhe REWE-Markt, und Frielingsdorfweg zu beleuchten. Dieser zweite Standort sollte eine zusätzliche Anlaufstelle sein, um Altpapier, Glas und Kleidung zu entsorgen.

Angedacht war eine spätere Komplett-Verlagerung vom unfallträchtigen Standort am REWE-Markt in den deutlich ruhigeren Frielingsdorfweg.
Die Verwaltung rechnete der BV jedoch genüsslich und minutiös vor, dass der neue Standort kaum angenommen werde, der alteingesessene dagegen ständig überfüllt sei.
Daraus schließt die Behörde, dass die Initiative der Ortspolitiker ins Leere greift und unbedingt der Status Quo aufrecht erhalten werden muss: „Die Papierbehälter am Frielingsdorfweg werden mittlerweile nur noch einmal wöchentlich entleert. Eine zweite Entsorgung erwies sich aufgrund der geringen Befüllung als unnötig.
Die Glascontainer werden 14-tägig entleert, wobei sie zu diesem Zeitpunkt erst zur Hälfte gefüllt sind. Die Papierbehälter bei REWE werden zweimal wöchentlich entleert. Alle vier Container sind dann komplett gefüllt, die Glascontainer werden 14-tägig entleert und sind zu diesem Zeitpunkt ebenfalls voll.

Enorme Papiersammelmenge

Obwohl mit dem Standort Frielingsdorfweg für die Bürgerinnen und Bürger eine Alternative angeboten wird, zeigt die Auslastung der Behälter die Beliebtheit des Standortes REWE. Die enorme Papiersammelmenge beweist einmal mehr, wie unentbehrlich dieser Standort für den Stadtteil Heidhausen ist.
Die Aufgabe dieses Standortes wäre durch die Alternative Frielingsdorfweg nicht annähernd aufzufangen.
Das Entsorgungsverhalten der Bürger scheint dahinzugehen, Einkäufe und die Entsorgung von Glas, Papier und Altkleider miteinander zu verbinden!“

Füllmengen

Dies sei aber gar nicht das Argument, meinte Stephan Sülzer: „Wenn ich die Vorlage lese, geht es nur noch um Füllmengen. Uns geht’s um Menschen. Der alternative Standort ist lieblos weit von der Hauptstraße abgerückt worden und wenig bekannt, zudem regelmäßig von Autos zugeparkt. Da sind die vorgelegten Zahlen natürlich kein Wunder. Wir sollten ruhig noch ein Jahr zuwarten, wie sich die Zahlen entwickeln.“
Auch Daniel Behmenburg wollte dem Standort Frielingsdorfweg noch eine Chance geben: „Vielleicht müsste man die Bevölkerung noch stärker auf diese verkehrsgünstig gelegene, dennoch sichere Alternative hinweisen!“
Ulla Lötzer sah’s realistisch: „Die Stelle neben der Ein- und Ausfahrt des REWE-Marktes hegt Gefahrenpotenziale. Aber die Autos würden auch ohne Container dort parken. Die Verbindung mit dem Einkaufen ist schon ein schlagkräftiges Element.“

Weiter beobachten

Das hatte Patrick Widmaier auch beobachtet: „Natürlich ist der Standort Heidhauser Straße wegen der praktischen Einkaufsmöglichkeit sinnvoll. Aber die BV muss abwägen, ob die Verkehrssituation nicht dermaßen gefährlich ist, dass man den Container vom REWE wegnimmt. Manchmal sind halt gute Standorte nicht die richtigen! Wir sollten das noch ein Jahr lang beobachten.“
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