Aus der Hand gegeben

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Sven Pfeffer war mit elf Treffern bester Werfer der DJK Werden gegen Kettwig. Foto: Bangert

Spiele der Handballer: Landesliga-Damen werden immer besser, Herren mit unglücklicher Niederlage


Der Gast aus Kettwig durfte jubeln, hatte sich in einer umkämpften Schlussphase hauchdünn durchgesetzt: Die DJK Werden bleibt im Keller der Landesliga. Ganz anders die Perspektiven bei der Damenmannschaft, die sich inzwischen auf den dritten Rang nach vorne geschoben hat.

DJK Werden gegen Kettwig 2. Herren 24:26
Tore: Pfeffer (11), Dewald (3), Krauthausen (3), Kerger (2), Mallach (2), Bous, Gauselmann, Vollmer.
Zu Beginn sah es so aus, als wenn die Werdener dieses Spiel bereits relativ früh für sich entscheiden könnten. Bei Kettwig passte wenig zusammen. Nach 18 Minuten führte die DJK mit 12:7, hatte die mit Verstärkung angetretenen Gäste in der Abwehr gut im Griff und zeigten im Angriff eine starke Leistung. Doch dann verlor die Mannschaft ihren Spielfluss und die Gäste kamen immer besser ins Spiel. Nun fehlte das Durchsetzungsvermögen und so ging es nur mit 14:12 in die Pause.
In der zweiten Halbzeit fand der Gast immer besser ins Spiel, die Abwehr stand nun besser und ein guter Torwart tat das Übrige hinzu. Beim 16:17 gerieten die Grün-weißen erstmals in Rückstand, nun sahen die Zuschauer eine ausgeglichene, umkämpfte Partie, in der sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen konnte. In einer spannenden Schlussphase entschieden Nuancen. Beim Stande von 23:23 zwei Minuten vor dem Ende hatten die Gäste das Quäntchen mehr Glück und trafen zweimal hintereinander. Diesen Vorsprung konnte Werden nicht mehr einholen, obwohl in der Abwehr eine kämpferisch gute Leistung gezeigt wurde. Doch im Angriff häuften sich gerade im Spielaufbau die technischen Fehler, vor allem im Überzahlspiel, auch wurden gleich drei Siebenmeter vergeben. Sven Pfeffer war mit seinen elf Toren zu sehr Einzelkämpfer, um ein besseres Resultat erreichen zu können. Es war kein schönes, aber sehr intensives Spiel mit insgesamt 13 Hinausstellungen und einer Roten Karte gegen einen Kettwiger.
Nach dieser unnötigen Niederlage stecken die Löwentaler weiter im Kampf um den Klassenerhalt fest. Weiter geht’s am Sonntag bei Fortuna Düsseldorf.

Nach dem Wechsel konzentrierter

Tbd Osterfeld gegen HSG Werden / Phönix 18:25
Tore: Osterwald (7), Lutz 4), Berking (3), Brenner (3), Falke (3), Majic (3), Fischer, Nowicki.
Nach 18 Minuten lag Werden beim Tabellenletzten mit 1:3 zurück. Nach diesem schwachen Beginn steigerten sich die Damen vor allem im Angriff kontinuierlich, spielten nach dem Wechsel konzentrierter und nahmen so verdient zwei Punkte mit nach Hause. Trotz des Erfolges vergaben die Spielerinnen reihenweise gute Torchancen, darunter vier Siebenmeter, was zeitweise nur zu einer knappen Führung führte. Damit belegen die HSG-Damen weiterhin einen guten dritten Platz in der Landesliga. Nun kommt der Tabellensechste TG 81 Düsseldorf.

SuS Haarzopf gegen HSG Werden / Phönix II 13:21

Zunächst gestaltete sich das Spiel ausgeglichen, doch gegen Ende der ersten Halbzeit konnten sich die Werdener Damen erstmals absetzen und mit einer Führung in die Pause gehen. Nach dem Wechsel zeigte die Mannschaft weiter eine konzentrierte Leistung und kam so gegen den Tabellennachbarn zu einem deutlichen Auswärtserfolg. Nun liegt die HSG auf einem vierten Platz und empfängt die punktgleiche Teutonia aus Riemke.

Kampf um den Klassenerhalt

TV Kupferdreh gegen DJK Werden II 32:25
Schon nach zehn Minuten lagen die Werdener mit 2:9 Toren aussichtslos zurück. Diesem Rückstand lief die DJK-Reserve dann bis zum Schlusspfiff hinterher. Es wird sich in den kommenden Spielen zeigen, ob die Mannschaft sich wieder fängt, um im Kampf um den Klassenerhalt notwendige Punkte zu gewinnen. Leider führen berufliche und verletzungsbedingte Ausfälle einiger Spieler immer wieder zu Schwierigkeiten, die verhindern, dass die Mannschaft sich stabilisieren kann.

DJK Winfried Huttrop III gegen DJK Werden III 30:18
Von Beginn an waren die Werdener „Oldies“ ohne Chancen. Gegen die weitaus jüngeren Gegner lag die DJK schnell zurück. Es zeigt sich immer mehr, dass der Zwangsaufstieg zu einer misslichen Situation geführt hat. DJK-Vorsitzender Heinz Dressler fühlt mit seinen Spielern mit: „Das war eine sportlich sehr fragwürdige Maßnahme. Es bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft bis zum Saisonende weiter durchhält.“
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