Das war kein Spitzenspiel

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Der SC Werden-Heidhausen verlor beim Tabellendritten. Foto: Bangert
 
Die Löwentaler wachten in Kupferdreh zu spät auf. Foto: Bangert

Die Fußballer des SC Werden-Heidhausen erleiden Rückschlag im Aufstiegsrennen

Das war’s dann wohl. Nach einem eher enttäuschenden „Spitzenspiel“ rutschte der SC Werden-Heidhausen im Rennen um den Relegationsplatz zurück. Die Reserve dagegen konnte die drei Zähler aus Kupferdreh mitnehmen.

SG Kupferdreh-Byfang gegen SC Werden-Heidhausen I 2:1
Saalbach, Kleine-Beck, Wirtz, Ewert, Hicking (75. Munsch), Neef, Homberg, Hougardy, Scheirich, Waziri (64. Fernandez), Sievers (64. Hölzer).
2:1 (92.) Munsch
Irgendwie war der Wurm drin. Nicht nur Philipp Sonnenschein und Matthias Bednarski mussten passen. Auch Trainer Danny Konietzko hütete mit Grippe das Bett, sein Co Fabian Papierok übernahm. Die ersatzgeschwächten Gastgeber waren nicht um Offensive bemüht. Die Werdener übernahmen die Initiative. Kupferdreh lauerte auf Konter, den Gästen gelang es kaum, gefährlich vorzustoßen. Die Hausherren waren griffiger in den Zweikämpfen, was besonders Tim Homberg und Marc Scheirich zu spüren bekamen. Homberg war nach einem dieser vielen Fouls zur Behandlung runter, da wurde ein Kupferdreher Freistoß von der Mauer blöd abgefälscht und Torhüter Kevin Saalbach auf dem falschen Fuß erwischt. Nach dieser überraschenden Führung wurde die Partie immer hektischer. Als Marius Neef einen Freistoß an die Latte knallte, war der erste Durchgang auch schon vorbei. Mit einer Riesenchance für Kupferdreh begann der zweite Durchgang, Saalbach parierte. Nach einer gelb-roten Karte stellten sich die Hausherren noch mehr hinten rein, Werden fiel aber wenig ein. Immerhin wurde es stürmischer durch gleich drei frische Offensivkräfte. Das Tor fiel jedoch auf der falschen Seite: Ein weiter Abstoß, ein verlorenes Kopfballduell, ein Stellungsfehler: Der SC lag mit 0:2 hinten. Die eingewechselten Akteure sorgten jetzt für Alarm. Victor Fernandez gab eine Ecke nach innen, dort köpfte Nick Hölzer, aber der frühere Werdener Keeper Jonas Altenkamp hielt bravourös. Marc Scheirich flankte vors Tor, Jason Munsch spritzte dazwischen. Das 1:2 gab letzte Hoffnung. Der ehemalige SCler Jan Brückner sah nach rüdem Foul an Neef glatt Rot. In der Nachspielzeit köpfte der aufgerückte Schlussmann Saalbach, auf der Linie wurde - etwa mit der Hand? - noch soeben gerettet. Es kam der Schlusspfiff eines verstörend fahrig wirkenden Schiedsrichters, gänzlich erschöpfte Gastgeber sanken zu Boden. Die Gäste dagegen schlichen deprimiert vom Feld.

Individuelle Fehler

SG Altenessen gegen SC Werden-Heidhausen Damen 4:1
Nix zu holen gab es an der Kuhlhoffstraße. Trainer Michael Stein war enttäuscht: „Gutes defensives Verhalten und Umschaltspiel wurden gegen den Tabellenführer nicht belohnt. Uns unterliefen drei individuelle Fehler. Das kann immer mal passieren, doch so ein guter Gegner bestraft das direkt mit Gegentoren. So war es natürlich schwierig für uns, Punkte nach Hause mitzubringen.“ Einsatz und Willen seines Teams seien top gewesen, lobte der Coach: „So sollten in den nächsten Spielen auch wieder Siege eingefahren werden können.“ Die Torschützin zum zwischenzeitlichen 1:1 Ausgleich war Lisa Resing nach toller Vorarbeit von Cathi Will.

SG Kupferdreh-Byfang II gegen SC Werden-Heidhausen II 2:4
Trainer Benjamin Brenk musste eine stürmische Anfangsphase der Gastgeber erleben: „Da hätte Kupferdreh mit 4:0 führen müssen.“ Doch Torhüter Nico Kimmeskamp konnte mit Glück und Geschick Schlimmeres verhindern. Es fiel nur ein Gegentor, mit dem Pausenpfiff glichen die Löwentaler durch einen feinen Lupfer sogar überraschend aus. Plötzlich wurden die Vorzeichen verkehrt, als Tim Gärtner die Gästeführung markierte. 20 Minuten vor dem Ende kam das Leder über Max Luxen zum völlig frei stehenden Pascal Bartels, der keine Mühe hatte. Der eingewechselte Tim Kreutzadler scheiterte zunächst am Torwart, traf aber wenig später zum 4:1, die endgültige Entscheidung. Der zweite Treffer der Gastgeber in der Schlussminute war nur noch ein Schönheitsfleck.

Heisinger SV III gegen SC Werden-Heidhausen III 4:2
Florian Komenda und Stefan Homberg brachten die Gäste schnell mit 2:0 in Führung.
Doch damit hatten die Löwentaler bereits ihr Pulver verschossen, wie Trainer Jürgen Koch feststellen musste: „Man konnte die Sportart nicht mehr erkennen.“ Der routinierte Gegner übernahm das Kommando, glich zur Pause aus. Dann musste Tobias Kammann verletzt runter und das Reservoir an Ersatzspielern war erschöpft. Im zweiten Durchgang fehlte bei Werden die Laufbereitschaft, so hatte das Team keine Chance mehr.

So rollts Leder

Mittwoch, 14. März
19 Uhr: SC Werden-Heidhausen III gegen Teutonia Überruhr III, Löwental.
Samstag, 17. März
15.30 Uhr: FC Karnap gegen SC Werden-Heidhausen AH, Lohwiese.
Sonntag, 18. März
11 Uhr: SC Werden-Heidhausen Damen gegen FC Kray, Löwental.
13 Uhr: Yurdum Spor gegen SC Werden-Heidhausen II, Am Krausen Bäumchen.
15 Uhr: Fortuna Bredeney gegen SC Werden-Heidhausen I, Meisenburg.
Dienstag, 20. März
19.15 Uhr: RSC Essen gegen SC Werden-Heidhausen III, Walpurgistal.
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