"Young Americans" tanzen mit Schülern der Gesamtschule Borbeck

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Die „Young Americans“ besuchten die Gesamtschule Borbeck und brachten den Schülern ein Stück amerikanischer Kultur mit


„One, two, three, four...“, hört man die Young Americans in der Sporthalle der Gesamtschule Borbeck kommandieren. Dabei führen sie „Moves“ vor. Die Schüler schauen zunächst, verlieren aber schnell die Scheu und machen die Bewegungen einfach nach. Eine Woche lang besuchten die „jungen Amerikaner“ diese und weitere Schulen auf ihrer zehnwöchigen Tour durch Europa.


Engagierte Sänger und Tänzer, viel Lärm und 330 motivierte Schüler bestimmen das Bild in der Sporthalle.
„Die Young Americans arbeiten professionell mit Schulen zusammen. Uns haben sie vor vier Jahren eine Mail geschrieben, um dieses Angebot erstmals auch an unserer Schule durchzuführen. Das durfte man sich nicht entgehen lassen“, erklärt Annette Turowski, didaktische Leiterin der Gesamtschule Borbeck. Nach vier Jahren sind sie nun ein zweites Mal in Borbeck zu Gast. „Und ihr Angebot wird super angenommen“, freut sich Turowski. Die Young Americans werden im eigenen College, dem „Young Americans College of the Performing Arts“ (kurz YACPA), ausgebildet. Dieses garantiert den Mitgliedern einen erfolgreichen Einstieg in die darstellenden Künste Tanz, Musik und Schauspiel.
„Wenn du gut singen, tanzen, schauspielern kannst oder einfach eine tolle Persönlichkeit hast, kannst auch du ein Young American werden“, erklärt Cabel Green, Mitglied der Young Americans aus Kalifornien. „Für unseren Job werden wir nicht bezahlt, wir sind eine
Non-Profit-Organisation.. Sehen wir aber, dass die Kinder aufstehen, um ein Solo zu singen, zu tanzen und mit einem Lächeln auf den Lippen ihre Ängste überwinden, ist das mehr wert als Geld es je sein wird.“ Durch Musik wolle man erreichen, gute Laune, positive Energie und Liebe auf der Welt zu verbreiten.
Die Schüler der Borbecker Gesamtschule waren angetan vom Charisma der jungen Amerikaner, ließen sich von ihrem Enthusiasmus anstecken.
So auch Chantal Kliewer, Schülerin der Gesamtschule: „Die Young Americans sind sehr beliebt bei uns und wir nehmen uns immer gern Zeit für deren Programme. Alle Schüler kommen gut zurecht mit ihnen, auch wenn Englisch geredet werden muss.“ Aber so verbessere man schließlich ganz nebenbei seine Fremdsprachenkenntnissekenntnisse.
Sprachlich ganz unvorbereitet kamen die Tänzer allerdings nicht. Für ein besseres Verständnis hatten sie einige deutsche Wörter gelernt. So hieß es dann mal zwischendurch auch mal „links, rechts, oben, unten und mitmachen!“.
„Dass wir einige Brocken Deutsch benutzen, geschieht ganz bewusst. Es schweißt zusammen. Schnell gibt es eine Verbindung zwischen Tanzlehrern und Schülern.“ 45 Young Americans aus sechs unterschiedlichen Ländern waren in Borbeck zu Gast, um die Kids zu unterrichten. „Auf die Idee, international zu werden, kamen wir um 1992, als wir in den USA berühmt wurden. Derzeit sind etwa 300 Young Americans auf dem ganzen Globus vertreten“, erklärt Jordan Mantey, Director der Young Americans.
„Wir nutzen Musik als ein Werkzeug, um am Selbstbewusstsein und am Selbstvertrauen der Kinder zu arbeiten. Musik macht alle stärker, wenn man weiß, wie sie richtig eingesetzt wird“, weiß der Director der Young Americans.
„Die Kinder haben Spaß daran, treffen neue Leute und Freunde, überwinden Ängste und öffnen sich. Es ist großartig zu sehen, wie sehr sie das genießen.“
In der Borbecker Schule haben sich alle wohl gefühlt, sowohl die Schüler als auch die Tänzer und Sänger. Trotz zügiger Anweisungen lernten die Teilnehmer schnell, hatten keine Angst vor den fremden Übungen.
Ute Müller, ehemalige Lehrerin der Borbecker Gesamtschule, ist ebenso begeistert wie die Jugendlichen: „Ich habe die Young Americans schon gekannt, bevor sie sich bei uns gemeldet haben und einige Male im amerikanischen Fernsehen gesehen. Schon damals war mein Interesse groß. Ich war total begeistert, als sie uns das Angebot machten.“ Sie dankte allen Eltern der Schüler herzlich, die die Young Americans für eine Woche bei sich aufgenommen haben und sie in der Schule mit ihren Gerichten beköstigt haben. „Wir hoffen auf weitere Besuche der Internationalen Tanzgruppe und freuen uns immer wieder über professionelle Ratschläge“, so Müller weiter.
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