Bukow stellt Flüchtenden

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Diensthund Bukow. (Foto: Polizei Essen)

Zwei Verwandte waren in Frohnhausen in Streit geraten. Und das endete nicht sonderlich erfreulich:

Nach einer handfesten Auseinandersetzung dreier Männer folgte der Diensthund Bukow am späten Samstagabend, 8. August, 23.15 Uhr, einem flüchtenden Mann und stellte ihn wenig später in einem Gebüsch.
Auf der Niebuhrstraße waren zwei Verwandte (30, 38) mit einem 30-Jährigen in Streit geraten. Nach dem zunächst verbalen Schlagabtausch ließen die Männer die Fäuste sprechen. Im Verlauf der Auseinandersetzung zog der mutmaßliche Aggressor ein Messer und verletzte sein gleichaltriges Gegenüber mit der Waffe. Anschließend lief der Mann davon.
Im Rahmen der Fahndung nahm ein Polizeihund die Fährte des Gesuchten auf. Er führte sein Herrchen bis zu einem Gebüsch in der Giesebrechtstraße. Im Schein der Taschenlampe entdeckte der Beamte den Gesuchten. Der Aufforderung, stehenzubleiben bzw. aus dem Versteck zu kommen, folgte er trotz mehrerer Zurufe des Polizisten nicht. Als er nach dem Hund trat, war dessen Antwort ein Biss ins Bein. Trotzdem leistete der 30-Jährige erheblichen Widerstand. Er trat weiter nach dem Vierbeiner, schlug diesem auf die Schnauze, riss an dessen Kopf und schlug in Richtung der Polizisten.
Trotz eines weiteren Bisses ins andere Bein, zeigte sich der Straftäter bei der anschließenden Festnahme durch den Hundeführer und dessen Kollegin weiter äußerst aggressiv. Einen Angriff mit Reizgas, das der Essener aus seiner Tasche gezogen hatte, wehrten die Beamten ab. Auch ein Griff in die andere Tasche, in der die Polizisten bei der späteren Durchsuchung das offenbar zuvor benutzte Messer fanden, konnte verhindert werden.
Neben dem Gas und dem Klappmesser führte er eine geringe Menge Drogen bei sich.
Die Hundeführerin erlitt bei der Festnahme leichte Verletzungen, setzte ihren Dienst jedoch fort. Der Festgenommene wurde ambulant im Krankenhaus behandelt. Zudem wurden ihm zur Feststellung von Alkohol und Drogen zwei Blutproben entnommen.
Den Mann erwartet ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstand und Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz.
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