Dr. Sommerfeld ist einfach Spitze!

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Von der Insel Wangerooge aus beobachtet Autor Klaus-Peter Wolf gerade wie sein neuester Roman an die Spitze der Spiegel-Bestsellerliste stürmt! Foto: Gaby Gerster
Gelsenkirchen: Stadtbibliothek Gelsenkirchen |

Am 22. Juni erschien im Buchhandel mit „Totenstille im Watt“ der neueste Ostfriesenkrimi des gebürtigen Gelsenkircheners Klaus-Peter Wolf, da stürmt er als fünfter Roman des Autors in Folge auf Platz Eins der Spiegel-Bestsellerliste für Taschenbücher!

Der Arzt, den die Patienten lieben

Gerade erst hat der Stadtspiegel die neue Romanfigur Dr. Bernhard Sommerfeld vorgestellt, der an der ostfriesischen Küste sein Unwesen treibt, da ist der Roman schon spitze. Ein Zeichen dafür, dass wir nicht zu viel versprochen haben.
Bernhard Sommerfeld trifft natürlich auf die Kult-Figuren der Ostfriesenkrimireihe, wie Rupert, Ann Kathrin Klaasen und andere. Er ist der Arzt in Norddeich, dem die Menschen vertrauen. Ein Doktor aus Leidenschaft. Er behandelt seine Patienten umfassend. Kümmert sich rührend nicht nur um ihre Wunden, sondern nimmt sich auch ihrer alltäglichen Sorgen an. Hört ihnen zu.
Entsorgt auch schon mal einen brutalen Ehemann. Verleiht Geld, das er nicht hat. Keiner weiß, dass er ein Mann mit Vergangenheit ist. Einer anderen Vergangenheit, als manche sich das vorstellen. Der jetzt mit neuer Identität ein neues Leben lebt. Wer ist dieser Dr. Sommerfeld?

Das war nicht immer so für Klaus-Peter Wolf

Dieser Frage gingen scheinbar sehr viele Fans des Mega-Bestsellerautors nach. Er selbst kommentiert das so: „Ich kann es selber kaum glauben! Jetzt ist es offiziell: zum fünften Mal in Folge steigt ein Roman von mir von Null auf Platz Eins in der Spiegel-Bestsellerliste für Taschenbücher ein. Da Taschenbücher normalerweise wesentlich mehr verkauft werden als Hardcover, kann man wohl ohne Übertreibung sagen, mein neuer Roman ist mal wieder das meist gelesene Buch in Deutschland.“
Das war aber nicht immer so, wie der in Gelsenkirchen aufgewachsene Autor verrät: „Am Anfang wollte überhaupt niemand meine Bücher drucken, deswegen gründete ich zusammen mit anderen Schriftstellern einen Literarischen Verlag. Elf Monate später war ich pleite und hatte 2,7 Millionen D-Mark Schulden. Ich war 26 Jahre alt und stand vor der Frage: bringe ich mich um oder was mache ich jetzt? Da meine Frau gerade schwanger war, entschied ich mich fürs Leben und für den Kampf. Eine lange, harte Zeit kam, die mich sicherlich geprägt hat und mir später half, von Menschen zu erzählen, die an den Abbruchstellen ihrer Existenz sind.“
Das weist schon eine kleine Parallele zu Sommerfeld auf, denn auch er steht vor einer Pleite und bekommt sein Leben neu in den Griff, wenn auch ganz anders als der Autor.

Ein literarisches Experiment, das sehr gut gelungen ist!

„Mein neuer Roman „Totenstille im Watt“ ist ein literarisches Experiment. Das gesamte Buch ist aus der Perspektive des Serientäters erzählt. Das Buch spielt mit Ambivalenz. Man findet es gut, man findet ihn nett, toll, völlig verrückt und hat Angst vor ihm, kann sich aber auch gleichzeitig vorstellen, mit ihm gut befreundet zu sein. Er hat viele Gesichter und die Leserinnen und Leser lernen sie alle kennen …“, schildert Wolf, der weiß, was seine Leser sich wünschen.
Im Moment befindet er sich auf der schönen Insel Wangerooge, die oft Erwähnung in seinen Romanen findet, und schreibt am nächsten Roman. Bleibt allen, die „Totenstille im Watt“ bereits gelesen haben nur eins: Die Vorfreude auf den 12. Ostfriesenkrimi um Ann Kathrin Klaasen und ihr Team ist und bleibt doch die größte Freude!
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