„DreiEckenElfer.“

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Das Team von „Drei Ecken Elfer.“ mit Ulrich Penquitt, Detlef Lauster, Anja Günther, Klaus Neuhaus und Bandmitgliedern der Crazy Bpnes. (Foto: BiR)
 
Die Crazy Bones. (Foto: Privat)

Die Bundesliga feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. In einer Fußballstadt wie Gelsenkirchen kommt man da nur schwer vorbei und als Mann schon mal gar nicht. Kein Wunder also, dass die Gelsenkirchener Theater-Macher, mal vor und mal hinter der Bühne, Ulrich Penquitt und Elmar Rasch sich dachten, dass man da doch was draus stricken muss...

Premiere muss nicht in 2013 stattfinden - kann aber

Allerdings sind die beiden Künstler nicht so Fußball-affin als dass sie sich festbeißen müssen. Sie wollen das Musiktheaterstück „DreiEckenElfer.“ auf die Bühne bringen, aber sie müssen es nicht zwangsläufig in diesem Jahr Jubiläumsjahr.
„Die Idee war eine Geschichte zu erzählen, die vom Fußball lebt. Aber eben nicht nur. Es ist eine fiktive Geschichte, die kein Resümee von 50 Jahre Bundesliga ziehen will. Ein wenig so wie Michael Klaus seinerzeit das Fußballmusical „nullvier - Keiner kommt an Gott vorbei“ geschrieben hat, da ging es ja auch nicht ausschließlich um Fußball“, verrät Regisseur Elmar Rasch.

Das Stück ist auch nicht an Gelsenkirchen gebunden

„Und wenn es um Fußball geht, dann im Allgemeinen und Schalke im Speziellen“, verrät Ulrich Penquitt, der auf eine Premiere im Herbst hofft, aber auch bis 2014 warten könnte. Der Trias Theater-Macher ist auch nicht allein auf Gelsenkirchen als Spielort festgelegt, aber schön wäre es schon.
Rasch erinnert sich auch noch gut an den „TSV Emscherbruch“, der im WM-Jahr 2006 durch Bernd Matzkowski ins Leben gerufen wurde. Die fetzige Musikrevue fand regen Zuspruch und ging auch mit Fortsetzungen in die Verlängerung. „Da wurden ja nur Fußballlieder verarbeitet. Das ist bei uns anders. Wir dichten Pop-Oldies um auf den Fußball“, lacht der pfiffige Regisseur.
In Sachen Fußball kennt sich Rasch ja aus. So war er der Präsident des TSV Emscherbruch und auch Erich Koschorrek, der am liebsten in Schalke-Trikot und Bademantel über das Leben philosophierte und damit seine Gattin zur Weißglut brachte.

Mitspieler Musiker aus Bochum und Schauspieler

Mit dabei sind neben den beiden Urgesteinen des Gelsenkirchener Bühnentreibens, die eine rund 30-jährige Zusammenarbeit freundschaftlich verbindet, auch die Crazy Bones-Band aus Bochum und natürlich vier Schauspieler. Einer von ihnen ist Klaus Neuhaus, er entdeckte seine Liebe zur Bühne bei Raschs Passion und wird nun auch bei „DreiEckenElfer“ eine Rolle übernehmen.
Während Elmar Rasch hinter der Bühne die Fäden zieht an denen die Schauspieler hängen, befindet sich Ulrich Penquitt mitten drin und nicht nur dabei und singt und spielt. Ebenfalls dabei sind Anja Günther und Kai Bettermann.

Gelsenkirchener singender Bergmann als Schauspiel-Neuling

Mit Detlef „Magic“ Lauster wurde ein weiteres Urgestein der Gelsenkirchener Künstlerszene ins Boot geholt. „Detlef muss noch ein wenig schauspielern üben, singen kann er ja bekanntlich“, erklärt Penquitt. Geprobt wird ab Anfang Juni im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Hassel, im Volkshaus Rotthausen und im Probenraum der Crazy Bones.
Das Stück erzählt durch Musik und Sprache eine Geschichte, wie sie nicht nur in Gelsenkirchen ihren Ursprung gefunden haben kann. Sie beleuchtet die Rückseite der faszinierenden Fußballwelt.

Sponsoren und interessierte Sportvereine gesucht!

Gern genommen werden an dieser Stelle natürlich finanzkräftige Sponsoren, aber Penquitt und Rasch suchen auch die Unterstützung durch Gelsenkirchener Fußballclubs. „Die Akteure könnten zum Beispiel von Fußballkindern auf die Bühne geführt werden, wie sonst die Spieler ins Stadion“, so Elmar Rasch. Aber auch ansonsten könnte die Hilfe der „Fachleute“ den Theatermachern hilfreich sein.

Bitte melden bei BiR (Bühne im Revier) oder Trias Theater

Wer sich angesprochen fühlt, kann sich gern bei Rasch, Tel. 14979866, www.buehneimrevier.de, oder bei Penquitt, Tel. 39169, www.triastheater.de, melden und seine Ideen vortragen.
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