Verabschiedung der USA-Stipendiatin Kim Dornfeld

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Die Stipendiatin Kim Dornfeld (Bildmitte) wurde verabschiedet von Bürgermeisterin Martina Rudowitz und ihrem „Paten“, dem SPD-Bundestagsabgeordneten Joachim Poß.
Gelsenkirchen: August-Bebel-Haus |

Jetzt heißt es „Goodbye Deutschland“: Die USA-Stipendiatin Kim Dornfeld fliegt nächste Woche Freitag für ein Jahr in die USA.

Der Koffer ist schon gepackt, die Nervosität steige von Tag zu Tag. Nun sitzt die 17-jährige Schülerin auf heißen Kohlen und wartet gespannt auf den Tag ihres Abfluges.

Als wir das erste Mal von der 17. Austauschstipendiatin berichteten, stand ihr Zielort in den USA noch nicht fest. Jetzt ist klar: Kim fliegt nach Texas in die Stadt Huntsville, in der circa 40.000 Einwohner leben.

„Mein Gastvater ist Polizist und meine Gastmutter Zahnarzthelferin“

Dort erwartet sie das Familienleben auf einer Ranch. „Das hatten wir auch noch nicht“, sagt Joachim Poß, ihr „Patenonkel“ im Parlamentarischen Patenschafts-Programm. Mit ihrer Gastfamilie habe Kim Dornfeld schon mehrere Male geskypt: „Mein Gastvater ist Polizist und meine Gastmutter Zahnarzthelferin. Außerdem habe ich dort noch zwei jüngere Gastschwestern.“ Zu dem bekannten Staatsgefängnis in Houston werde Kim mit Sicherheit auch öfter mal kommen, scherzt der SPD-Bundestagsabgeordnete Poß. Er fügt hinzu: „Mit der Sprache wird Kim wohl kein Problem haben, eher mit dem Slang. Texas ist eben anders, auch von den Klischees her."

Als Stipendiatin des Austausch-Programms kommen auf Kim allerdings auch Aufgaben zu: So ist sie Botschafterin für ihre Region und die Stadt Gelsenkirchen. Für den Fall, dass Kim in den USA politische Vertreter trifft, übergab ihr Bügermeisterin Martina Rudowitz einige Gastgeschenke. Selbstverständlich auch für die Gastfamilie. Darunter befanden sich Schlüsselanhänger der Stadt Gelsenkirchen, eine Abbildung des Hans-Sachs-Haus, Pins zum Anheften und ein Bilderrahmen mit einem Foto des Hans-Sachs-Haus.

Tanzen und Schwimmen als Wahlfächer

Zusätzlich zu den Gastgeschenken, gab Bürgermeisterin Martina Rudowitz Kim Dornfeld noch folgende Worte mit auf den Weg: „Als Botschafterin kannst du dann erzählen, was Gelsenkirchen alles zu bieten hat, wie viele Menschen unterschiedlicher Couleur hier leben und wie viele Grünflächen Gelsenkirchen hat.“ Das alles könne Kim dann „über den großen Teich nach Texas transportieren.“

Zum Schluss erzählt Kim noch, dass sie sich besonders auf das Schulleben freue: „Meine Pflichtfächer sind Englisch, Geschichte und Regierung. Und als Wahlfächer möchte ich unbedingt Tanzen und Schwimmen nehmen.“
Nun bleibt uns nur noch zu sagen: Viel Spaß, Kim! Wir freuen uns schon auf deine Berichte aus Texas!
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