Deutsche Kurzbahnmeisterschaften 2014

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  Wuppertal: Schwimmoper |

Judith Hermeler glänzt im B-Finale der Deutschen Kurzbahnmeisterschaften

Keine zwei Wochen nach den NRW Meisterschaften präsentierten sich die fünf Athleten der SG Gelsenkirchen bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in der Wuppertaler Schwimmoper erneut in einer Top-Verfassung. Für den Höhepunkt aus Gelsenkirchener Sicht sorgte diesmal Judith Hermeler. Am Schlusstag der Meisterschaften schaffte sie mit einer persönlichen Bestzeit von 2:35,61 min über 200 m Brust den Sprung ins B-Finale. Erstmals in ihrer schon langen Schwimmkarriere stand sie damit in einem offenen Finale um die Plätze 9 bis 16. Mit einer unglaublichen Steigerung um nochmals 1,5 s erkämpfte sie sich auf Bahn 1 in 2:34,04 min den 5. Platz in diesem Endlauf. „Mit so einer Hammer-Zeit habe ich nie gerechnet“, zeigte sich die Studentin selbst etwas überrascht. In der Gesamtwertung bedeutete dies ein nie erwarteter 13. Platz, der bisher größte Erfolg in der Offenen Klasse.
Mit Trainer Marco Jabien hatte sie sich in den vergangenen Tagen und Wochen auf ihre Starts „auf den Punkt“ vorbereitet. Denn auch über 50 und 100 m Brust bewies sie Klasse. Mit persönlichem Rekord in 1:12,59 min. über 100 m Brust (Platz 29) und starken 0:33,76 min. über 50 m Brust (Platz 37) bestach sie durch eine Top-Form.

Zwei neue Bezirksrekorde

Die Handschrift des Sportlichen Leiters Marco Jabien war auch bei den anderen Athleten nicht zu übersehen. So verfehlte Marcel Karow am ersten Wettkampftag nur knapp den Einzug ins B-Finale als 21. über 50 m Schmetterling. In 0:24,94 min. sorgte er dennoch für ein Highlight, gelang ihm doch ein neuer Bezirksrekord im Schwimmbezirk Nordwestfalen. Vor ihm hatte der ehemalige SG-Schwimmer Tim Glapa den Rekord für seine Zeit von 25,09 s, erzielt am 10.12.2011in Gelsenkirchen, aufgestellt.

In persönlicher Bestzeit endete nach 29,35 s der Start von Lukas Hermeler über 50 m Brust. Mit dem 27. Rang unter Deutschlands Schwimm-Elite nahm er seinem zurzeit in den USA weilenden Mannschaftskameraden Jonas Müller den Bezirksrekord aus dem letzten Jahr (29,66 s) ab und drückte ihn um fast 3 Zehntel. Eine starke Vorstellung zeigte er auch über 50 m Rücken. Mit 26,79 s (Platz 41) schaffte er im Vorlauf nahezu die Zeit, die er 10 Tage zuvor im NRW-Finale erreicht hatte. Weitere passable Starts absolvierte er über 100 m Brust (1:05,03/46.) und 100 m Lagen (59,21s/41.).

Über 50 m Rücken wartete David Mossakowski in 27,06 s (Platz 48) mit einer neuen Saisonbestzeit auf und lag damit nur knapp über seinem persönlichen Rekord. Nicht ganz zufrieden stellte ihn sein Start über 200 m Rücken (2:13,10 min/42.)

Mit ordentlichen 23,86 s über 50 m Freistil und Platz 35 verbesserte Christian Wittenbrink schließlich seine Zeit gegenüber den Landesmeisterschaften um 6 Zehntel.

SG-Staffeln wieder stark

Als besondere Highlights stehen auch immer wieder die Staffeln auf dem Wettkampfprogramm. Nach einer tollen Steigerung schlug das Herren-Quartett über 4 x 50 m Freistil nach nur 1:33,88 min an. Unter 44 Teams bedeutete das einen hervorragenden 14. Platz der Gesamtwertung. Unter den beteiligten NRW-Mannschaften konnten sich die SG-Schwimmer hinter den Bundesstützpunkten Essen und Dortmund sowie Aqua Köln, noch vor dem Bundesnachwuchsstützpunkt Wuppertal (SG Bayer) als Vierter platzieren. Den Auftakt machte Startschwimmer David Mossakowski, der in 23.99 s erstmals unter 24 s blieb und die Staffel gut ins Rennen brachte. Lukas Hermeler in 23,7 s und Marcel Karow in 23.1 s stabilisierten den Erfolg, bevor Christian Wittenbrink in 23,0 s den ausgezeichneten Schlusspunkt setzte. Das Team der SG Gelsenkirchen verbesserte sich um fast eine Sekunde gegenüber den Landesmeisterschaften.
Fast ein Spiegelbild war die 4 x 50 m Lagen-Staffel. Steigerung gegenüber dem NRW-Resultat und Platz 15 nach 1:44,18 min. Wieder waren aus NRW-Sicht nur die Bundesstützpunkte besser platziert. Mit David Mossakowski, Lukas Hermeler, Marcel Karow und Christian Wittenbrink gingen die Athleten in gleicher Besetzung an den Start.
Eine deutliche Verbesserung verzeichnete auch die Damenstaffel über 4 x 50 m Freistil gegenüber den Landesmeisterschaften. Mit Julia Koch, Jamie Gerwan, Judith Hermeler und Lisa-Katharina Schumann schlugen sie nach 1:54,17 min (Platz 45) an. Um fast eine Sekunde auf 2:02,92 min steigerten sich die Damen schließlich über 4 x 50 m Lagen. In der Reihenfolge Lisa Siedenbiedel, Judith Hermeler, Julia Koch und Jamie Gerwan landeten sie unter 54 Teams auf Platz 28.

Andrea Schumann-Gregorius
Pressesprecherin A-Kader SG Gelsenkirchen
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