NRW Kurzbahnmeisterschaften 2015

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    Wuppertal: Schwimmoper |

Lukas Hermeler mit NRW-Vizemeisterschaft und Bezirksrekord über 200 m Rücken - Drei Jahrgangstitel für die SG Gelsenkirchen


Greta Siebrecht, Nico Tscherner und Stefan Wittenbrink werden NRW-Jahrgangsmeister


Nachdem zuletzt die Nachwuchskader der SG Gelsenkirchen auf Bezirks- und NRW-Ebene starke Staffelleistungen vollbracht haben, schwammen am vergangenen Wochenende in der Wuppertaler Schwimmoper insbesondere die Athleten des A-Kaders bei den nordrheinwestfälischen Kurzbahnmeisterschaften in der Erfolgsspur.
Mit einem sechzehnköpfigen Aufgebot reisten die Schwimmer der SG Gelsenkirchen an. Nach zwei intensiven Wettkampftagen hat die von Cheftrainer Marco Jabien hervorragend vorbereitete Gelsenkirchener-Delegation einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Lukas Hermeler präsentierte sich in glänzender Verfassung auf der 200 m-Rückenstrecke. Nach einem furiosen Vorlauf entriss er seinem Teamkameraden Christian Wittenbrink in einer Zeit von 2:01,24 min. den Bezirksrekord, den dieser vor 4 Jahren (damals 2:03,79 min.) aufgestellt hatte. "Solange der Rekord im Verein bleibt ist alles in Ordnung", nahm Wittenbrink es gelassen und gratulierte als einer der ersten. Die neue Rekordzeit hätte auch zum Sieg in der offenen Klasse gereicht, jedoch kam Hermeler im Finale mit immer noch starken 2:02,58 min. nicht mehr ganz an sein Vorlaufergebnis heran und durfte sich über die Silbermedaille freuen. Zudem sicherte er sich vier weitere Finalqualifikationen, in Absprache mit seinem Trainer trat er zu zwei Endläufen an. Über 200 m Brust belegte der 21-jährige Student den undankbaren vierten Platz, über 50 m Rücken schließlich den fünften.
In der offenen Klassse angekommen ist auch Nico Tscherner, der bei seinen fünf Starts jeweils persönliche Bestleistungen aufstellte und es schaffte, über 200 m Lagen in den Endlauf der 10 Vorlaufbesten zu schwimmen. 2:08,72 min. benötigte der Schüler des Gaus-Gymnasiums dafür. War diese Zeit schon klasse, steigerte er sich im Finale nochmals und schlug nach 2:08,27 min. als strahlender 4. der offenen Wertung an. Sein Vorlaufergebnis brachte ihm den NRW-Vizejahrgangstitel, während er über 400 m Lagen in 4:33,19 min. sogar der Beste seines Jahrgangs war, übrigens auch wieder Platz 4 der offenen Klasse. Außerdem gewann er noch zweimal Bronze über 100 m Rücken und 100 m Lagen.
Auf den Punkt topfit präsentierte sich auch sein gleichaltriger Mannschaftskollege Stefan Wittenbrink (Jg. 98), der sich den NRW-Jahrgangstitel über die Langstrecke von 1.500 m Freistil sicherte. Mit der hervorragenden Zeit von 16:22,73 min. kam er in der offenen Wertung auf den beachtlichen 7. Platz. Der Langstreckenspezialist rundete seine starke Leistung noch mit zwei NRW-Vizejahrgangsmeisterschaften über 400 m Freistil in 4:08,04 min. und 400 m Lagen in 4:48,27 min. ab.
Greta Siebrecht (Jg. 2001) war zwar die jüngste Gelsenkirchener Starterin, aber das mit einem Riesenerfolg, sicherte sie sich doch den NRW Jahrgangsmeistertitel über 50 m Brust in neuer persönlicher Bestzeit von 33,64 sec . Sie gewann außerdem noch jeweils Bronze mit 1:14,13 min. über die doppelte Distanz, und über 200 m Brust in 2:40,10 min, womit sie ebenfalls ihre bisherigen persönlichen Bestzeiten pulverisierte. Von Ihren Medaillen angespornt schwamm sie auch über die 100 und 200 m Lagen persönliche Bestzeiten und belegte die Plätze 5 und 7.
Michael Batzel, ebenfalls Jg. 98, holte sich seine ersten NRW-Medaillen auf der Kurzbahn. Er verließ die Stadt an der Wupper als zweifacher NRW-Vizejahrgangsmeister über 100 m Schmetterling, hier knackte er erstmals in 59,47 s die Minutengrenze, und über 50 m Freistil. Eine Bronzemedaille nahm er für seine Leistung über 50 m Schmetterling mit zurück nach Gelsenkirchen.
Judith Hermeler (Jg. 91) erreichte das offene Finale über 200 m Brust und erkämpfte dort den 10. Platz in sehr guten 2:36,88 min.
Den Anfang des Wettkampfs gestaltete am Samstag Emma Siebrecht (Jg 2000) mit ihrem Rennen über 400 m Lagen, welches Sie mit dem undankbaren vierten Platz, aber neuer persönlicher Bestzeit beendete. Sie hatte sich in Absprache mit Cheftrainer Marco Jabien ein Mammutprogramm auferlegt und startete noch über 800 m Freistil, 200 m Lagen sowie 50, 100 und 200 m Brust. Am Ende belohnte sie sich noch mit weiteren 4 Top-Ten Platzierungen
Lisa Siedenbiedel (Jg. 99) erzielte bei ihren sechs Starts insgesamt vier Platzierungen unter den besten 10 ihres Jahrganges. Ganz nebenbei schwamm sie eine neuen persönlichen Rekord über 200 m Schmetterling in 2:30,50 min.
Weitere gute Leistungen und zufriedenstellende Zeiten lieferten zudem Alena Dreyden (98) Kim Illmer (88), Christian Wittenbrink (91), David Mossakowski (95) und Julia Koch (97). Zum guten Teamergebnis trugen zudem die drei qualifizierten Schwimmer des B-Kaders bei. Von ihrem Trainer Ralf Mergenthal auf den Punkt fit gemacht, unterboten Celine Hacks (Jg. 2001) und Nico Schmitz (Jg. 98) einige ihrer Bestmarken. Seinem Zwillingsbruder Benedikt gelang eine Platzierung unter den besten 15 seines Jahrgangs.
"Mit 14 Medaillen haben wir das Vorjahresergebnis nahezu verfünffacht", strahlte ein zufriedener Cheftrainer Marco Jabien. Das spiegelt sich auch im Medaillenspiegel der NRW-Kurzbahnmeisterschaften wider, bei dem für die SG Gelsenkirchen ein hervorragender achter Platz heraussprang, noch vor den starken Startgemeinschaften aus Münster, Mülheim oder Köln. Aufgrund oder trotz dieses super Ergebnisses sieht Marco Jabien für die in der nächsten Woche beginnenden offenen Deutschen Kurzbahnmeisterschaften an gleicher Stelle bei dem einen oder anderen seiner Schützlinge noch etwas Luft nach oben.

Hervorragende Leistung der Staffeln


Mit einem 4. und einem 5. Platz setzte die Herrenstaffel über 4 x 50 m Freistil und 4 x 50 m Lagen, jeweils vertreten durch David Mossakowski, Lukas Hermeler, Christian Wittenbrink und Michael Batzel auf NRW-Ebene ein Ausrufezeichen. Zu einer Medaille fehlten jeweils weniger als 1 Sekunde. Die Zeiten von 1:34,67 min. und 1:44,86 min. lagen auf Vorjahresniveau, damals allerdings noch mit dem starken Marcel Karow, der inzwischen als Trainer der SG Swim-Team Hamm fungiert. Sein Weggang konnte also bereit ein Jahr später kompensiert werden.
Die Lagenstaffel der Damen in der Besetzung Lisa Siedenbiedel, Julia Hermeler, Julia Koch und Kim Illmer erreichte einen guten 9. Platz. In der Besetzung Julia Koch, Celine Hacks, Alena Dreyden und Judith Hermeler belegte die weibliche Freistilstaffel der SG schließlich den 25. Rang.
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