Evangelische Gemeinde Gladbeck lädt in den "Escape-Room" ein: Spannende Reise in die Zeit der Reformation

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Anlässlich des Reformationsjubiläums laden die Pfarrerinnen Stefanie Erling (links) und Brigitte Krenz-Kaynak dazu ein, sich in der "Petruskirche" an der Vehrenbergstraße in Rosenhügel auf spielerische und spannende Art zugleich mit dem Wirken von Martin Luther auseinanderzusetzen. (Foto: Kariger/STADTPSPIEGEL Gladbeck)
Gladbeck: Petruskirche Gemeindehaus Brauck |

Brauck/Rosenhügel. Das Jahr 1517 wird in der Regel als Beginn der Reformation in Deutschland genannt. Martin Luther war es damals, der mit seinen 95 Thesesn, die er an der Tür der Schlosskapelle zu Wittenberg anbrachte, die Reformation ins Rollen brachte.

Entsprechend dieser Ereignisse hat die Evangelische Kirche das Jahr 2017 zum "Reformations-Jubiläumsjahr" ernannt und lädt auch in Gladbeck zu einer Vielzahl von Sonderveranstaltungen ein. Dies geschieht jetzt auch im Stadtsüden, wo sich Interessenten aber auf eher unterhaltsam-spannende Art und Weise mit dem Thema "Reformation" und dem Wirken von Martin Luther auseinandersetzen können.

"Luther räumt auf" lautet das Motto des Projektes, für das die beiden Pfarrerinnen Stefanie Erling und Brigit Krenz-Kaynak verantwortlich zeichnen. Unterstützung erhalten die beiden Seelsorgerinnen dabei durch die Stiftung "Stellwerk" des Evangelischen Kirchenkreises Gladbeck-Bottrop-Dorsten, die "EDV-Abteilung im Gestaltungsraum X", die Mitarbeiter an der "Petruskirche", das Diakoniekaufhaus "kauf.net" sowie eine Reihe freiwilliger Helfer.

Zentraler Punkt wird der "Escape-Room" sein, in dem sich - nach einer Einführung in die Spielregeln - Teams von zwei bis fünf Person einschließen lassen können. Die Teams haben anschließend exakt 60 Minuten Zeit, um sich durch das Lösen verschiedener Rätsel aus dem "Escape-Room" herauszuspielen.

"Luther räumt auf" ist ein Reise in die Zeit der Reformation. Denn es geht zurück ins Jahr 1521. Die Reformation in Deutschland ist zu diesem Zeitpunkt in vollem Gange, wird immer stürmischer. Martin Luther hat sich zum eigenen Schutz auf die "Wartburg" bei Eisenach geflüchtet. Auf der Burg lebt er unter seinem Decknamen "Junker Jörg". Und immer wieder wird er, wie schon in früheren Jahren, von Anfechtung, Chaos und Zweifeln geplagt. Also räumt Luther so richtig auf in Sachen "Glauben" und entdeckt dabei den "Glauben" vollkommen neu.

Und die Teilnehmer des Reformations-Projektes in der "Petruskirche" sollen nun Luther beim "Aufräumen" helfen, damit er die Wartburg endlich wieder verlassen und außerhalb der Burgmauern die Geschichte der Reformation in Deutschland weiter mitbestimmen kann.
"Die Aufgaben sind nur gemeinsam zu lösen," erläutern die Pfarrerinnen Erling und Krenz-Keynak. "Die Spieler müssen zusammenarbeiten und entdecken dabei, wie dies funktioniert. Und im Lösen der Aufgaben entdecken die Teilnehmer einige Entdeckungen der Reformation."

Geöffnet sein wird der "Escape-Room" in der "Petruskirche" in der Zeit vom 3. bis 24. September. Die Teilnahme an "Luther räumt auf" ist kostenlos, jedoch sollen die Teilnehmer mindestens 13 Jahre alt sein. Anmeldungen sind ab sofort über die Homepage der Gemeinde www.kirchgladbeck.de unter der Rubrik "Besondere Veranstaltungen in naher Zukunft" möglich. Anmeldungen nehmen auch Pfarrerin Erling, Tel. 02043-9872610, Mail Stefanie.Erling@kk-ekvw.de, und Pfarrerin Krenz-Kaynak, Tel. 02043-9469433, Mail Birgit.Krenz-Kaynak@kk-ekvw.de entgegen. Die beiden Pfarrerinnen stehen zudem natürlich auch für weitere Infos zur Verfügung.
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