DRK Gladbeck; Aufruf zu Spenden für die Hochwasserhilfe

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12,5 Millionen Euro Spenden für die Hochwasser-Hilfe

Das Hochwasser ist noch nicht vorbei. Rund 1.500 DRK-Kräfte sind weiterhin im Einsatz, um den vom Hochwasser betroffenen Menschen zu helfen - knapp 2.000 Menschen werden in Sachsen-Anhalt noch in DRK-Notunterkünften versorgt. Unterstützt wird das DRK dabei durch Tausende von Spendern. Privatpersonen, Unternehmen und Stiftungen haben dem DRK bisher rund 12,5 Millionen Euro gespendet. Die Gelder fließen in die Akuthilfe des DRK oder werden als Haushaltsbeihilfen an Betroffene ausgezahlt. Weitere Spenden werden benötigt.

DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters: „Der Verlust des eigenen Zuhauses ist für die Betroffenen immer eine Katastrophe. Im Vergleich zu 2002 hat das Hochwasser Gott sei Dank deutlich weniger Menschenleben gefordert. Aber das Ausmaß der Zerstörungen ist auch in diesem Jahr immens. Der bessere Schutz der Menschen ist auch dem verbesserten Hochwasserschutz und einem verbesserten Katastrophenmanagement zu verdanken. Die Koordination mit staatlichen Stellen und den anderen Hilfsorganisationen hat in den letzten Wochen wirklich gut funktioniert. Unser Dank gilt unseren unermüdlichen Einsatzkräften – und unseren Spendern, die diesen Einsatz ermöglicht haben.

Rund 50.000 Privatspender haben das DRK in den letzten Wochen unterstützt - mit einer erfreulich hohen Durchschnittspende von 100 Euro. Gefördert wurde die Spendenbereitschaft durch Sondersendungen und Spendenaufrufe von ARD, ZDF, MDR, BR und Privatsendern. Aber auch Unternehmen haben gespendet, Spenden angekündigt oder Sonderaktionen gestartet, darunter Allianz Deutschland, Amazon, Coca-Cola Deutschland, EADS/Airbus, Mondelez Deutschland, Procter & Gamble, Unilever und viele mehr.

Die Spenden kommen auf zwei Wegen bei den Hochwasserbetroffenen an.

1) Akuthilfe des DRK

Wasser- und Luftretter haben Tausende von Menschen aus ihren umspülten Häusern gerettet. 30.000 Menschen wurden vom DRK in Notunterkünften untergebracht, verpflegt, sanitätsdienstlich betreut und mit Dingen des täglichen Bedarfs versorgt – in Havelberg und Stendhal sind DRK-Notunterkünfte weiterhin in Betrieb.

2) Nachsorge des DRK

Mobile psychosoziale Betreuungsteams sind in den stark betroffenen Städten im Einsatz, um die Menschen emotional aufzufangen und Tipps für die Beantragung von Hilfsgeldern zu geben. Hunderte von Bautrocknern werden vom DRK zur Verfügung gestellt, um die Häuser schnell wieder bewohnbar zu machen. Über das System www.spendenantrag.de können Betroffene in Sachsen (geplant auch für Sachsen-Anhalt und Bayern) beim DRK Haushaltsbeihilfen für den Kauf von Wohnungseinrichtung, Kleidung und Alltagsgegenständen beantragen. DRK-Mitarbeiter vor Ort überprüfen die Bedürftigkeit und beraten bei Fragen zur Antragstellung.

Die Auszahlung der Haushaltsbeihilfen erfolgt nachrangig nach staatlichen Leistungen und Versicherungsleistungen.

Zum Vergleich: Für die Bewältigung des Hochwassers 2002 erhielt das DRK rund 140 Millionen Euro. Davon flossen 10 Millionen Euro in die Akuthilfe und über 110 Millionen Euro in Wiederaufbauhilfen. Die restlichen rund 20 Millionen Euro flossen in internationale Hilfen (v.a. Rumänien und Tschechien) sowie in den Ausbau und die Vorhaltung von Katastrophenschutzressourcen.

Das DRK ruft weiter zu Spenden auf:

Spendenkonto: 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Stichwort: Hochwasser
- Online-Spende: www.drk.de/onlinespende
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