Ulla Habelt: Neue Gleichstellungsbeauftragteim Gladbecker Rathaus begrüßt

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Ulla Habelt hat im Rathaus am Willy-Brandt-Platz als neue Gleichstellungsbeauftragte die Nachfolge von Barbara Richter angetreten. (Foto: Stadt Gladbeck)
Gladbeck: Rathaus |

Gladbeck. Die Stadt Gladbeck hat eine neue Gleichstellungsbeauftragte: Seit dem 1. März hat Ulla Habelt das Amt von Barbara Richter übernommen, die nach 26 Jahren in den verdienten Ruhestand gegangen ist.

Ulla Habelt stammt gebürtig aus Dortmund. Nach dem Studium der Erziehungswissenschaften arbeitete sie zunächst als Fachreferentin im Bereich Personalmanagement beim „Arbeitgeberverband Handwerk“ in Düsseldorf. Nach einer weiteren Tätigkeit bei einer Unternehmensberatung im Bereich Personal und Personalentwicklung folgte schließlich der Wechsel ins Jobcenter Dortmund. Dort arbeitete sie zunächst als Arbeitsvermittlerin, ehe sie 2014 Gleichstellungsbeauftragte wurde und sich für die Interessen von rund 1.200 Beschäftigten einsetzte.

Bürgermeister Ulrich Roland: „Ich freue mich, dass wir mit Ulla Habelt eine fachlich qualifizierte und erfahrene Persönlichkeit für unsere Verwaltung gewinnen konnten. Herzlich willkommen bei uns in Gladbeck!“

In der Kürze der Zeit hat die 48-jährige bereits einen guten Eindruck von ihrem neuen Arbeitgeber und der bisherigen Frauenförderung erhalten können. Diese ist bei der Stadt Gladbeck ein wichtiger Bestandteil des Personal- und Organisationskonzeptes. Bereits jetzt sind in der Verwaltung zahlreiche Führungspositionen von Frauen besetzt. „Gladbeck ist bei der Förderung von Frauen sehr gut aufgestellt. Diese Arbeit möchte ich vor allem in den technischen Bereichen weiter ausbauen.“ Weitere Schwerpunkte will Ulla Habelt zukünftig bei den Themen „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, „Flüchtlingen und Migration“, „Ausbildung und Arbeit“ und „Gewalt gegen Frauen“ setzen. Ebenfalls will sie Frauen für die Feuerwehr und Männer für Erziehungsberufe begeistern.

Zu ihren Aufgaben gehört auch die Kooperationen mit Beratungsstellen, Institutionen, Organisationen und andere Verwaltungen, um die Vernetzung der Frauenarbeit zu stärken und zu fördern. In Gladbeck wird Ulla Habelt dabei auf ein gutes Netzwerk zurückgreifen können. „Ich habe Gladbeck als Stadt der kurzen Wege und Drähte kennen gelernt. Gemeinsam werden wir viele Projekte anstoßen und realisieren. Insbesondere freue ich mich darauf, mich für die Kolleginnen und Kollegen bei der Stadt, aber auch für die gesamte Stadtgesellschaft einsetzen zu dürfen“, so Habelt.
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