UPDATE! Polizei-Großeinsatz beendet: Gladbecker Kindergarten an der Vehrenbergstraße nach Bombendrohung geräumt

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Auch Spürhunde kamen bei der Suche nach verdächtigen Gegenständen zum Einsatz. Allerdings ohne Erfolg. (Foto: Kariger/STADTPSPIEGEL Gladbeck)
Gladbeck: Städtischer Kindergarten |

Rosenhügel. Aufregung zur Mittagszeit in Rosenhügel: Mit einem Großaufgebot rückten am Dienstag, 7. Februar, Polizei und Feuerwehr auf der Vehrenbergstraße an.

Grund für das riesige Aufgebot an Einsatzkräften war ein Anruf aus dem Städtischen Kindergarten Vehrenbergstraße, der um 13.38 Uhr einging. Zuvor hatte sich in dem Kindergarten ein unbekannter Anrufer per Telefon gemeldet und mit einer Explosion gedroht, wodurch eine "Bedrohungslage" entstand. Explodieren sollte die Bombe demnach nach 14 Uhr.

Wenige Minuten später waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort, während sich die Kinder und deren Erzieherinnen noch am/im Gebäude der Einrichtung befanden. Die Jungen und Mädchen wurden aus dem Gebäude geführt und in einem schnell organisierten Linienbus der VESTISCHEN in Sicherheit gebracht.

Mit dem Bus wurden Kinder und Erzieherinnen inzwischen zum knapp 300 Meter entfernten Gemeindehaus neben der Petruskirche gebracht. Dort können die Eltern ihren Nachwuchs nun in Empfang nehmen. Offensichtlich gibt es keine Verletzten zu beklagen.

Das Ultimatum des Anrufers ist inzwischen verstrichen. Zu einer Explosion ist es nicht gekommen. Die Polizei durchsucht derzeit das Gebäude nach verdächtigen Gegenständen.

Inzwischen (Stand 16.10 Uhr) konnten Polizei und Feuerwehr den Einsatz als "Beendet" vermelden. Bei der Durchsuchung des Kindergarten-Gebäudes und auch des Umfeldes der Einrichtung kamen auch Suchhunde zum Einsazt. Verdächtige Gegenstände wurden nicht gefunden.

Von dem anonymen Anrufer fehlt noch jede Spur. Die Kriminalpolizei hat natürlich die Ermittlungen aufgenommen.
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Robert Giebler aus Gladbeck | 07.02.2017 | 16:44  
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