KARO-Bürgerbegehren gescheitert: Enttäuschung über geringe Wählerzahl

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Mit ihrem Bürgerbegehren "Rettet das KARO" sind Michaela Reclik (links) und Sabine Ninerza (Mitte) mit ihren Mitstreitern gescheitert. Das lag in erster Linie daran, dass nur rund elf Prozent aller Gladbecker von ihrem Stimmrecht Gebrauch machten. So sah es auch Bürgermeister Roland, der noch im Ratssaal den beiden KARO-Befürworterinnen für deren gezeigtes Engagement Lobesworte aussprach. (Foto: Kariger/STADTPSPIEGEL Gladbeck)
Gladbeck: Freizeittreff Karo |

Butendorf. Die Enttäuschung ist den Initiatoren des Bürgerbegehrens "Rettet das KARO" auch am Tag nach der Entscheidung deutlich anzumerken. "Die Niederlage kann ich vertragen," gesteht Mitinitiatorin Michaela Reclik ein. "Aber ich habe kein Verständnis dafür, dass so wenige Gladbecker von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht haben."

In der Tat waren es die "Nichtwähler", die dazu führten, dass das Bürgerbegehren chancenlos war. Lediglich 6.717 gültige Stimme, das entspricht einer Beteiligung von gerade einmal 11,7 Prozent, wurden gezählt. Es wären aber mindestens 8.764 ausgefüllte Stimmzettel erforderlich gewesen. Das von den gültigen Stimmen am Ende 3.419 Personen (50,9 Prozent) für den Erhalt des KARO als Einrichtung offener Jugendarbeit votierten, war für die Initiative "Rettet das KARO" eher von nebensächlicher Bedeutung.

"Selbst in Butendorf, auch im direkten KARO-Umfeld, gab es nur eine geringe Beteiligung," ringt Michaela Reclik immer noch um Fassung. Und es kam für die KARO-Befürworter noch schlimmer: In einer Gladbecker Internet-Gruppe gab es heftige Beiträge gegen die KARO-Initiatoren. "Das hat richtig weh getan," beklagt sich Michaela Reclik.
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2 Kommentare
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Klaus-H Weissmann aus Gladbeck | 07.06.2016 | 14:47  
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Ferdi Wilkskamp aus Gladbeck | 07.06.2016 | 16:27  
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