LINKE beantragt zusätzliche Haushaltsmittel für das KARO

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Zusätzliche Haushaltsmittel in Höhe von 85.000 EURO für das KARO in Butendorf fordert die Gladbecker LINKE. Damit soll der Fortbestand der Offenen Jugendarbeit an der Schachtstraße über das gesamte Jahr 2016 gesichert werden. (Foto: Stadt Gladbeck)
Gladbeck: KARO Freizeittreff | Für das KARO an der Butendorfer Schachtstraße zeichnet sich ein neuerlicher Silberstreif am Horizont ab: Die Ratsfraktion der Gladbecker LINKE schlägt vor, in den städtischen Haushalt für das Jahr 2016 zusätzlich 85.000 Euro für die offene Jugendarbeit im KARO einzustellen.

Die LINKE verweist darauf, dass das KAO im Rahmen des Städtebauprojektes „Soziale Stadt Butendorf“ in den Jahren 1999 bis 2003 als Jugendtreff eingerichtet worden sei. Denn bis zu diesem Zeitpunkt habe es in Butendorf, nachweislich dem einwohnerjüngsten Stadtteil Gladbecks, nur wenige Aufenthaltsmöglichkeiten speziell für Jugendliche gegeben. Ein niedrigschwelliger Jugendtreff habe bis dahin komplett gefehlt.

Die LINKE führt aus, dass schon damals in Butendorf bewiesenermaßen ein dringender Handlungsbedarf vorgelegen habe. Und in den letzten Jahren sei die Besiedlung sogar noch deutlich dichter geworden, wobei viele Familien mit Kindern in den Stadtteil gezogen seien. „Eine große Zahl der jungen Menschen - darunter viele mit Migrationshintergrund - leben in beengten Wohnverhältnissen und finden kaum Raum zur eigenen Entfaltung,“ schreibt die LINKE an Bürgermeister Roland in dessen Funktion als Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses. „Die offene Jugendarbeit wird in unserer sich verändernden Gesellschaft zunehmend wichtiger. Besonders für die in den nächsten Jahren notwendige Integration von Kindern und Jugendlichen aus Flüchtlingsfamilien ist keine einzige Jugendeinrichtung in Gladbeck verzichtbar.“

Für die Weiterführung der offenen Jugendarbeit im KARO im gesamten Jahr 2016 möchte die LINKE die genannten 85.000 Euro in den städtischen Etat einstellen lassen. Gedeckt werden könnte der Mehrbedarf, so der Vorschlag der LINKE, durch nicht verausgabte Mittel in Höhe von 10.000 Euro, die im Haushalt 2014 unter „Verkehrsplanung“ für eine Schalluntersuchung an der innerörtlichen Trasse der B 224 eingestellt waren. Darüber hinaus sollte auf die Umgestaltung der Straße „In der Mark“ verzichtet und lediglich die Wiederherstellung des aktuellen Zustandes angestrebt werden. So könnte nach Ansicht der LINKE der Haushaltsansatz von 200.000 auf 100.000 Euro halbiert werden.
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Detlef Schreiber aus Gladbeck | 24.11.2015 | 17:36  
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