Parkplatz-Abbau: Auch Gladbecker CDU ist vehement gegen Friedrichstraße-Umbaupläne

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Offensichtlich völlig daneben gegriffen hat das Planungsamt der Stadt Gladbeck mit seinen Plänen zur Umgestaltung der Friedrichstraße im Bereich zwischen Horster- und Goethestraße. Vor allen der vorgesehene Abbau öffentlicher Parkplätze löst heftige Kritik aus. Nun hat auch die CDU signalisiert, man werde den Plänen in der aktuellen Form auf keinen Fall zustimmen.
Gladbeck: Friedrichstraße |

Gladbeck. Nun dürfte es endgültig knapp werden für die Pläne zur Umgestaltung der Friedrichstraße in Gladbeck-Mitte: Auch die CDU übt offen Kritik an den Plänen und wird - vor allen Dingen mit Blick auf den vorgesehenen Abbau von Parkplätzen - nicht zustimmen.

Dies geht aus der aktuellen Pressemitteilung der Christdemokraten hervor: „Wir hatten uns schon bei der Vorstellung der Pläne im November 2016 kritisch geäußert. Geschäftsleute aus der Straße und der unmittelbaren Nachbarschaft haben ebenfalls Bedenken geäußert. Deshalb werden wir dem Plan, die Zahl der frei zugänglichen Parkplätze, drastisch zu reduzieren nicht zustimmen“, stellt Andreas Willmes, Sprecher der CDU-Fraktion im Ausschuss für integrierte Innenstadtentwicklung, unmissverständlich fest.

Die CDU stehe weiterhin für eine Überplanung der Friedrichstraße. Insbesondere sollten die Eingangssituation des Fritz-Lange-Hauses und der Übergang in die Fußgängerzone verbessert werden. Die gestalterische Aufwertung dürfe nach Ansicht der CDU aber nicht zu Lasten der Parksituation der Anlieger gehen. „Wir sehen weiter einen hohen Bedarf an Parkplätzen. Gibt es doch neben verschiedenen Einzelhandelsgeschäften (Apotheke, Bäckerei, Elektrohandel) eine Schneiderei, einen Imbissbetrieb, eine Gaststätte sowie mehrere Arztpraxen in der Straße“, erläutert CDU-Landtagskandidat Dr. Martin Lange.

Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, 11 Parkplätze in der Friedrichstraße und 22 Parkplätze hinter dem Fritz-Lange- Haus zu beseitigen beziehungsweise nur noch für Anwohner verfügbar zu halten. „Das ist mit der CDU nicht zu machen“, bekräftigt Willmes.

Nach Ansicht der Christdemokraten müsse es möglich sein, die Friedrichstraße aufzuwerten, ohne die Zahl der öffentlich zugänglichen Parkplätze zu reduzieren. Große Sympathie hegt die CDU besonders für die Idee, ein und denselben Parkplatz sowohl der Allgemeinheit als auch Anwohnern zur Verfügung zu stellen. In anderen Städten würde dies ja auch funktionieren, begründet die CDU diesen Vorschlag.
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