Vorsicht Giftköder! - Schon ein Fall von Vergiftung

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Vorsicht vor Giftködern besteht derzeit im Stadtgebiet.
Gladbeck: Stadtgebiet |

Gladbeck.Besondere Aufmerksamkeit sollten die Hundebesitzer derzeit ihren vierbeinigen Freunden zukommen lassen. Gleich an mehreren Stellen im Stadtgebiet gab es jetzt Meldungen über Verbreitung von Giftköder, teilweise mit Rattengift.



In Wittringen, an der Musikschule in Schultendorf und an der Johow-/Hegestrasse (im Bereich des Wäldchens) gilt besondere Vorsicht.
Auf der Johowstraße musste ein Border- Collie mit akuten Vergiftungserscheinungen in die Tierklinik. Glücklicherweise hat der Hund überlebt, doch für die Besitzerin bedeutete das bange Stunden und Kosten in Höhe von 700,- €.

Erste Hilfe bei Vergiftungen
Symptome für eine Vergiftungen können Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Atemstörungen, helle Schleimhäute im Rachenbereich, starkes Speicheln, schwankender Gang, Taumeln, Atemstillstand, Krämpfe. schneller Herzschlag, Herzstillstand, Lähmungserscheinungen,
übermäßiges Hecheln bis hin zur Bewußtlosigkeit sein.

Den Hund nicht zum Erbrechen bringen, da man nicht weiß was er zu sich genommen hat Eventuell handelt es sich um ätzende Gifte, die dann noch ein weiteres Mal den Rachen; verätzen könnten.Desweiteren schnellstmöglich einen Tierarzt aufsuchen und nach Möglichkeit eine Probe des Giftes mitnehmen.

Was Menschen dazu veranlasst anderen Menschen und Tieren Leid zuzufügen, kann man nicht nachvollziehen. Leider geschieht das Auslegen der Köder immer still und heimlich.

Auch wenn Hunde in der Rechtssprechung immer noch als Sache gelten, ist das unnötige quälen oder töten eines Wirbeltieres strafbar.Sollte man daher Zeuge einer solchen Tat werden, bitte umgehend die Polizei rufen.
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Melanie Bergmann-Meßing aus Oberhausen | 19.01.2017 | 03:16  
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