Jugendfeuerwehr Gladbeck-Nord: Nach 13stündiger Anreise ein Tag der Erholung in Österreich

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Noch bis zum 16. Juli ist die Gruppe Nord der Jugendfeuerwehr Gladbeck zu Gast im österreichischen Wagrain (Salzburger Land). (Foto: Jugendfeuerwehr Gladbeck)
 
Toller Ausblick von der Freibad-Liegewiese in Wagrain. (Foto: Jugendfeuerwehr Gladbeck)

Gladbeck/Wagrain. Die Gruppe Nord der Jugendfeuerwehr Gladbeck ist angekommen - in Wagrain, im Salzburger Land, wo der Feuerwehr-Nachwuchs mit einer insgesam 22köpfigen Gruppe eine einwöchige Ferienfreizeit verbringen wird.

Im "Lokalkompass Gladbeck" berichtet ab dem heutigen Tage "Grisu", das Maskottchen der Gruppe, über die Geschehnisse in Österreich:

"Wir haben es geschafft. Einfach war es ja nicht. Aber wir sind angekommen: Die erste Überraschung gab es ja schon am frühen Samstag, denn pünktlich um 4.30 Uhr fanden sich alle Mitfahrer am Gerätehaus an der Berliner Straße ein. Ein wenig nervös waren einige der Jugendlichen schon, stand doch der erste mehrtägige Urlaub ohne Eltern an.

Um 4.50 Uhr setzte sich die kleine Kolonne in Bewegung, nachdem in Fahrzeug III die Insassen zunächst eine kurze "Gerätekunde" erhielten, wobei es eine Erklärung zum Einsatz von Kehrschaufel und Handfeger gab. Es wird sich zeigen, ob diese Schulung erfolgreich war.

Zunächst ging alles zügig voran: Über die Autobahnen A 2, A 43 und A 44 verließen wir das Ruhrgebiet, um über die A 45 in Richtung Süden zu fahren. Wir kamen schnell voran und freuten uns über die Entscheidung, auf die Anfahrt über die Autobahn A 3 zu verzichten, denn dort baute sich schon ab 7 Uhr ein kilometerlanger Stau auf. Doch schon auf der A 45 wurden wir immer wieder durch Baustellen "gebremst". Und als wir am Seligenstädter Kreuz auf die A 3 auffuhren, hatte uns die "Sommerferien-Rush-Hour" voll erwischt: Stau an Stau reihten sich aneinander und auch die verkürzte Pause an einer Tankstelle in Kist, einem Stadtteil von Würzburg, rettete uns nicht.

Man konnte den Eindruck gewinnen, die gesamte A 3, folgend die A 9 und letztlich die A 8 würden aus einer einzigen und somit gigantischen Baustelle bestehen. Die Folge waren viele kleinere und auch größere Staus bis zu 18 Kilometer Länge und immer wieder verbunden mit einem Zeitverlust. In Bayern muss man wohl viel Geld für Autobahnreparaturen haben. Derweil stieg außerhalb der Fahrzeuge die Temperatur auf sommertaugliche 28 Grad.

Irgendwann gegen 17 Uhr rollten wir (ohne Kontrolle) über die Grenze nach Österreich und über die Tauernautobahn A 10 unserem Ziel entgegen. Um 17.40 Uhr legten wir noch einen kurzen Einkaufsstopp in St. Johann ein, ehe wir um 18 Uhr - also pünktlich zum Abendessen - unser Quartier "Saringgut" in Wagrain erreichten.

Dort wartete ein (gewohnt) üppiges Abendessen (Cremesuppe, Salatteller, Geschnetzeltes mit Kroketten und Obstsalat) auf uns. Anschließend bezogen wir unsere Zimmer im "Saringgut"-Appartement-Haus und richteten uns ein. Für eine kurze Beachvolleyball-Partie hatten wir noch Kraft, doch um 22 Uhr begann die Nachruhe - die wir auch dringend nötig hatten.

Am Sonntag, 10.Juli, wurden wir durch strahlenden Sonnenschein von einem wolkenlosen Himmel und den Tür-Klopf-Weckdienst um 7.15 Uhr (Wofür haben wir eigentlich Ferien?) geweckt. Um 8 Uhr warteten bereits große "Semmel"-Berge im Frühstücksraum auf uns. Kaffe und Kakao verbreiteten einen tollen Duft und die Auswahl an Marmeladen, Käse und Wurst war üppig. Es ist aber schon beeindruckend, wie den Österreichern es bis heute gelingt, so dünne Wurst-, Käse- und Schinkenscheiben zu schneiden.

Bei hochsommmerlichem Wetter war dann um 9.30 Uhr das nahe Freibad unser Ziel, wo wir einen Teil der Liegewiese zugewiesen bekamen. Nach dem Auftragen von reichlich Sonnenschutzmitteln testeten wir die zur Verfügung stehenden Wasserrutschen. Einige Jugendliche wurden zu wahren Wasserratten. Wofür braucht man eigentliche eine Liegewiese?

Nachdem die mitgebrachten Lunchpakete "vernichtet" waren, gönnten sich die meisten der Gruppenmitglieder am Bad-Imbiss einen Mittagssnack, ehe es zurück ins Becken ging. Doch die Sonneneinstrahlung zeigte Wirkung: Gegen 14 Uhr ging es für einen kleinen Teil der Gruppe zurück in Richtung Quartier, wo gegen 15 Uhr auch der Rest der Gruppe eintraf. Schließlich stand die Erkundung des am "Saringgut" vorbeifließenden Gebirgsbaches auf dem Programm. Ganz Mutige legten sich komplett in das gerade einmal 7 Grad kalte Bächlein.

So verging der Nachmittag im Flug und nach dem Sprung unter die Dusche nahmen wir am Abendtisch Platz: Cremesuppe, Brathendl, Pommes Frites, Salat und Dessert waren wieder lecker.

Jetzt freuen wir uns auf den Abend und den morgigen Tag. Die Betreuer haben schon durchblicken lassen, dass sie das Programm (Besuch in einem Strandbad in Zell am See) geändert haben. Denn einige aus der Gruppe haben nach dem sonnigen Tag doch deutlich erkennbare "Verbrauchsspuren" in ihren Gesichtern. Eine weitere Sonnenbestrahlung scheint da wenig sinnvoll. Und auf einen Sonnenbrand wollen wir gerne verzichten.

Bis zum nächsten Bereicht aus Wagrain: Grisu und die Jugendfeuerwehr Gladbeck-Nord.
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