DRK Gladbeck; 1500 Rotkreuzhelfer an 70 Orten im Einsatz

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DRK-Einsätze zu Karneval in Westfalen-Lippe

1.500 Rotkreuzhelfer an 70 Orten im Einsatz

An mehr als 70 Orten waren 1.500 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe zu Karneval eingesetzt. Insbesondere bei Sanitätswachdiensten im Rahmen von Karnevals- und Rosenmontagszügen, aber auch der sanitätsdienstlichen Absicherung von Saalveranstaltungen waren die Einsatzkräfte in großem Umfang gefordert.

14.500 Einsatzstunden

Insgesamt erbrachten sie mehr als 14.500 Einsatzstunden.

Einsatzbilanz

Neben 891 medizinischen Maßnahmen waren 136 betreuungsdienstliche Hilfeleistungen erforderlich; 209 Patienten mussten ins Krankenhaus eingeliefert bzw. zur weiteren Versorgung an den Rettungsdienst übergeben werden.
Besonders spektakulär verlief der Einsatz an Weiberfastnacht in Rietberg, Kreis Gütersloh: Wegen des Sturms „THOMAS“ musste die örtliche Gefahrenabwehrbehörde aus Sicherheitsgründen eine Räumung von sturmgefährdeten Festzelten vornehmen. Hierbei unterstützten die dort eingesetzten DRK-Kräfte die Maßnahmen der Feuerwehr und der Polizei, um dann später ihren Sanitätswachdienst auf den Straßen der Stadt bis weit in die Nacht hinein fortzusetzen.

Unschöne Vorfälle

Leider kam es auch zu unschönen Vorfällen: An einem Einsatzort im Westmünsterland wurde ein Rettungswagen des Roten Kreuzes durch geworfene Bierdosen beschädigt, außerdem wurden an einem Einsatzfahrzeug durch bisher unbekannt gebliebene Täter Radmuttern gelöst. Glücklicherweise ist es durch diese Vorfälle jedoch zu keinem Unfall gekommen, da die Manipulationen infolge der Aufmerksamkeit der Helfer rechtzeitig bemerkt wurden. Die Polizei ist eingeschaltet.

Überörtliche Hilfeleistung

Auch Rotkreuzkräfte aus traditionell weniger „karnevalsaffinen“ Standorten waren beim Straßenkarneval im Einsatz: insbesondere aus Ost- und Südwestfalen unterstützten DRK-Verbände mit ihren Helferinnen und Helfer den Einsatz, zum Beispiel in Köln durch Entsendung sogenannter „Patiententransportzüge“, um die Sicherheitsmaßnahmen der dortigen Gefahrenabwehrbehörden zu verstärken.
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