Pfalzdorfer Eltern: Empfehlung für die Hauptschule!

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Goch: Hauptschule Pfalzdorf |

Das Auf und Ab in puncto Pfalzdorfer St. Martin-Hauptschule geht an die Substanz, nicht nur bei dne Politikern im Rat der Stadt Goch. Auch die Eltern wollen Klarheit und vor allem eine Perspektive für ihre Schule. Darum standen sie gestern mit einer Unterschriftenaktion in Pfalzdorf, haben dem Bürgermeister und den Eltern Briefe geschrieben und wollen am Mittwoch über die wahren Fakten zur Schule informieren. „Denn das was die Politiker sagen, ist nicht richtig“, so formuliert es Andrea Singendonk von der Elternvertretung der Schule.


Zur Erinnerung: In der 3. Schulausschussitzung und in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Donnerstag kam es jeweils zum Patt bei der Abstimmung über die Hauptschule. Nun muss in der nächsten Sitzung des Gocher Rates am Dienstag, 9. Dezember, darüber entschieden werden, ob die Hauptschule eine Zukunft hat oder, wie es der Antrag von SPD Goch und BürgerForumGoch vorsieht, ausläuft.
„Uns ist klar, dass die Hauptschule nicht ewig leben wird, wir sind ja nicht dumm“, so Andrea Singendonk. Doch für die nächsten zwei Jahre würden starke Jahrgänge aus den Grundschulen entlassen. „Warum also nicht zwei Jahre warten?“, fragen deshalb auch Ingrid Riddermann und Anja Kempkens, die ebenfalls gestern Unterschriften für den Erhalt der Hauptschule sammelten.
„Die Pfalzdorfer Hauptschule hat ein großes Einzugsgebiet, es kommen jetzt schon sehr viele Kinder aus Goch, Hassum, Hommersum.“

Die Empehlung für die Hauptschule


Und von den über 70 Kindern, die die Pfalzdorfer Freiherr-von-Motzfeld-Schule 2015 verlassen würden, hätte, so haben es die Frauen erfahren, eine ganze Klasse die Empfehlung für die Hauptschule.
Andrea Singendonk: „Wir sind keine Träumer und auch keine putzigen Dörfler, aber wenn so viele Kinder geballt an die Gustav-Adolf-Schule kämen, hätten sie mehr Schwierigkeiten: Die Klassen würden größer, der Ganztag würde mehr verlangen. In Pfalzdorf mit seinem Halbtagsunterricht könnten sie erstmal noch nachreifen und hätten mehr Betreuung durch uns Eltern.“

Brief an den Bürgermeister geschrieben


In einem Brief an Bürgermeister Otto und alle Fraktionen (liegt dem Wochenblatt vor) widersetzen sich die Eltern gegen eine gebundene Ganztagsschulform und fragen: „Wo bleibt der Elternwille?“ Am kommenden Mittwoch, 3. Dezember, 19 Uhr, laden sie alle Bürger, Eltern und Politiker zu einer Informationsveranstaltung ins Hotel Auler ein.
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