Brief von BOB an den Hamminkelner Bürgermeister B. Romanski

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Bürgerinitiative Ortsumgehung Brünen - BOB -

Mit dem nachfolgenden Text wollen wir Bürgermeister Romanski für die folgenden Verhandlungen mit übergeordneten Planungs- und Bewilligungsbehörden den Rücken stärken und eine klare Positionierung für eine Ortsumgehung Brünen einnehmen.
Anders als in der Presse dargestellt, wissen einige Brüner sehr genau, wie ein künftiger Straßenverlauf zur Entlastung der Verkehrssituation aussehen soll.

Der Bürgermeister hat bereits reagiert, die entsprechende Information finden Sie weiter unten im Text.


Sehr geehrter Herr Romanski!

Lange hat BOB zur aktuellen Presseberichterstattung über den Bundesverkehrswegeplan und die erneut aufgeflammte Diskussion um die Trassenführung der Ortsumgehung Brünen still gehalten und es mehren sich Anhaltspunkte, die genau das befürchten lassen, was BOB vor einigen Jahren der Brüner Bevölkerung mitteilte:
Eine BAB-Auffahrt an der B 70 hat für Wesel oberste Priorität, MdL Meesters wirbt dafür.
40 Jahre alte Pläne für eine südöstliche Umgehung werden aus der Mottenkiste geholt und das soll dann die moderne, an aktuellen Verkehrsbelastungen orientierte Umgehungsstraße werden.
Was hier vor Jahren zwischen dem Hamminkelner Ex-Bgm Schlierf und der Weseler Bürgermeisterin Westkamp ausgehandelt wurde, wird für Brünen nur Nachteile bringen, wird Brünen verkehrsmäßig noch stärker belasten und stellt nicht ansatzweise die Lösung für noch 30 Jahre andauernden Lkw-Kiestransportverkehr und den stark angestiegenen Motorradverkehr zu Thunderbike dar.
Das sog. „Junktim“ war und bleibt - sagen wir es undiplomatisch - „Mist“, egal wie schön man dieses Verhandlungspaket „BAB-Anschluss nur mit Umgehungsstraße“ redet.
Kommt die Süd-Ost-Umgehung bleibt Brünen zweiter Sieger und Wesel triumphiert.

Kurz nach der Bekanntgabe des BVWP 2030 hat BOB bereits am 25.03.2016 das Bundesministerium für Verkehr u. digitale Infrastruktur angeschrieben, nochmals seinen BOB-Plan dargelegt - was auch bestätigt wurde - und darauf hingewiesen, dass der gemeldete Plan - Süd-Ost Umgehung mit BAB-Anschluss an der B 70 zu einem wesentlich erhöhtem Verkehrsaufkommen durch Brünen führen wird.

Jetzt gilt es zu retten was zu retten ist.
So wie man im Bereich Voerde/Friedríchsfeld erkannt hat, dass die alte Umgehungslösung der B 8 nicht mehr in die heutige Zeit passt, so muss für Brünen endlich neu gedacht, der Vorschlag der Bürgerinitiative Ortsumgehung Brünen für die Nord-West-Umgehung engagiert aufgegriffen werden und so entschieden werden.

Das ist Nord-West-Verbindung, beginnend auf der Hamminkelner Straße (L480) bis zum Alten Rheder Weg (K26), diesen querend und weiter zum Kreuzungsbereich B 70/L1. Dazu der neue BAB-Anschluss an Molkereiweg/Venninghauser Str. (K19) und die perfekten Verkehrswege wären vorhanden.

Sie, Herr Bürgermeister Romanski, haben die Zeichen der Zeit erkannt und sich bereits für diese viel bessere Straßenführung ausgesprochen.

Das wird von BOB aus vollem Herzen unterstützt!

Sollten die Weseler Lobbyisten es schaffen, ihren selbstsüchtigen Wunsch nach einer BAB-Auffahrt an der B 70 in Düsseldorf und Berlin durchzudrücken, dann darf das nur eine Auffahrt in Richtung Oberhausen, aber keine sonstige Anschlussstelle mit anderen Auf- oder Abfahrtmöglichkeiten werden.
Die Solitärauffahrt wäre dann ein abscheuliches Beispiel von Steuergeldverschwendung, auf die der Bund der Steuerzahler in seinem nächsten Schwarzbuch genüsslich hinweisen wird.
Hamminkeln darf die nur für Wesel vorteilhaften Pläne keinen Quadratmeter Grund und Boden hergeben.

Setzen Sie sich für Hamminkeln-Brünen in Berlin ein, Herr Romanski! Ganz unbeteiligt an dieser gemeldeten Planungsmisere ist Hamminkeln - sprich Ihr Vorgänger - nicht!

Für das BOB-Team und mit freundlichen Grüßen




In seinem Anwortschreiben teilte uns Herr Romanski sinngemäß mit, dass ihm die aktuelle Problematik durchaus bewusst ist.

Vor diesem Hintergrund ist er mit dem Ministerium in Düsseldorf im engen Austausch.

Es ist - so Herr Romanski - geplant, im Januar ein Gespräch mit dem Ministerium und "Straßen NRW" zu führen, um über eine Zeitachse der Gesamtmaßnahme und die "Validierung" der Trassenführung zu sprechen, die aus Brüner Sicht die Sinnvollste ist.

Sobald hier neue Informationen vorliegen, wird er die Brüner Bürger informieren. um den weiteren Fortgang aufzuzeigen.
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