Auf ins Abenteuer!

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Tualatin ist ein Vorort von Portland und liegt damit im Nordwesten der Vereinigten Staaten im Bundesstaat Oregon. Hier wird Alissa Hanisch für fünf Monate leben und zur High School gehen.
Neue Leute, eine nette Gastfamilie, eine neue Umgebung mit viele spannenden Eindrücke sowie eine Kultur mit anderen Sitten und Bräuchen – all das verspricht sich Alissa Hanisch von ihrem Auslandsaufenthalt. Für die Hattingerin geht es in wenigen Tagen nach Tualatin, einen Vorort von Portland, der im Nordwesten der Vereinigten Staaten im Bundesstaat Oregon liegt. Insgesamt fünf Monate wird die 15-Jährige dort leben und zur Tualatin High School gehen.

„Ich werde die elfte Klasse besuchen und dort ganz regulär am Unterricht teilnehmen“, so Hanisch. Angst vor der Sprache habe sie nicht, im Gegenteil: „Englisch zählt zu meinen guten Schulfächern und ich fühle mich relativ sicher. Ich hoffe aber natürlich, dass ich mich sprachlich noch stark verbessern werde“, so die Schülerin, die in Hattingen derzeit die zehnte Klasse des Gymnasiums Waldstraße besucht. Auch einer Tanzgruppe würde sie sich gerne anschließen, um ihrem Hobby weiterhin nachgehen zu können. „Davon verspreche ich mir natürlich auch einen schnellen Kontakt zu Leuten in meinem Alter.“

Mit dem Austausch erfüllt sich für die Hattingerin in nur wenigen Tagen ein Wunsch, den sie schon seit einigen Jahren hat. „Am 23. Januar geht es los, ich fliege circa elf Stunden von Frankfurt direkt nach Seattle und werde dort von meiner Gastfamilie abgeholt.“ Ihre Gasteltern sowie die beiden Gastgeschwister kennt die Hattingerin auch nicht nur durch die Organisation, mit der sie an dem Programm teilnimmt. „Meine Gastmutter war früher die Gastschwester meiner Mutter“, erläutert Alissa Hanisch.
Denn auch Sandra Hanisch war damals zu ihrer Schulzeit für ein Jahr in den USA und hält bis heute Kontakt zu den Freunden von dem anderen Kontinent. Sie war es auch, die ihre Tochter Alissa zu dem Aufbruch in dieses Abenteuer ermutigte. „Meine Mutter hat viele gute Erfahrungen gemacht und ich hoffe, mir wird es genauso gehen. Die bereits bestehende Verbindung zu meiner Gastfamilie gibt mir natürlich Sicherheit.“ Mit dem etwa gleichaltrigen Gastbruder und der einige Jahre jüngeren Gastschwester wird sie nach ihrer Einschätzung gut auskommen. „Ich habe einen Zwillingsbruder und eine fünfjährige Schwester, es besteht also schon große Ähnlichkeit zu meinem Familienleben in Hattingen.“
Dennoch fällt ihr der Abschied auch schwer. „Ich sehe es als Herausforderung, an der ich wachsen kann.“ Bevor es auf große Reise geht, macht sie eine kleine Abschiedsfeier mit ihren drei engsten Freundinnen, außerdem werden ihre Großeltern vorher noch einmal zum Familienessen kommen. „Je näher das Ablugdatum rückt, umso größer wird meine Vorfreude und Nervosität.“
Die Zeit in den USA möchte die 15-Jährige nicht nur nutzen, um neue Freunde kennenzulernen, sondern natürlich auch, um die Umgebung zu erkunden. „Ein Ausflug ins Disney-Land muss zum Beispiel sein, außerdem werde ich gegen Ende meines Aufenthalts dort eine Reise nach Californien machen“, so die Schülerin, die nach den Sommerferien regulär in die elfte Klasse versetzt wird. „Das ist bereits mit meiner Gastfamilie vereinbart, wir werden nochmal gemeinsam zwei Wochen Urlaub machen.“

Besuch von Familie oder Freunden aus ihrer Heimat wird Alissa Hanisch übrigens nicht bekommen. „Das ist von der Organisation nicht erwünscht bei Aufenthalten die weniger als sechs Monate andauern.“ Mit regelmäßigen Berichten und Fotos möchte sie aber alle an ihren Erlebnissen teilhaben lassen. Und diese werden auch im STADTSPIEGEL zu lesen sein.
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