Blumen, Tiere und mehr beim Ferienspaß

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Die sechs Teilnehmer der Ferienspaß-Aktion „Heimat in der Box - Umwelt und Natur in meiner Umgebung“ erkundeten nicht nur Flora und Fauna rund um das LWL-Industriemuseum Henrichshütte, sondern arbeiteten auch mit den Naturmaterialien, die sie dabei fanden: Ob Flöten aus Bambus, bunte Klebe-Bildchen mit Blüten und Gräsern oder aber Naturfarben aus Beeren - der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.
Hattingen: Henrichshütte | Auf eine abwechslungsreiche Erkundungstour rund um das LWL-Industriemuseum Henrichshütte gingen nun sechs Kinder der beiden Lebenshilfe-Vereine Ennepe Ruhr/Hagen und Witten. Denn im Rahmen einer Ferienspaß-Aktion beschäftigten sie sich fünf Tage mit der Frage „Was aus meinem Leben sollte in einem Museum für die Menschen der Zukunft aufbewahrt werden?“.

„Die Kinder beschäftigen sich vor allem mit den Blüten von Wildblumen“, erklärt Museumspädagogin Birgit Schulz, die sich für das Projekt mit verantwortlich zeichnet. Bereits im dritten Jahr arbeiten die erfahrenen Museumspädagogen der Henrichshütte, der NABU Ennepe-Ruhr-Kreis und die beiden Lebenshilfe-Vereine zusammen, um den Jungen und Mädchen mit Behinderungen bei dem Projekt „Heimat in der Box - Umwelt und Natur in meiner Umgebung“ nicht nur Abwechslung zu bieten, sondern auch um ihr Bewusstsein für die Umwelt zu schärfen.
„Wir haben draußen viele verschiedene Blumen gesehen und gepflückt“, so die 14-jährige Jeanette. „Außerdem haben wir Schmetterlinge gebastelt, die wir mit Pflanzenfarbe bemalt haben.“ Die Ergebnisse sowie auch alle weiteren kleinen Kunstwerke - unter anderem Tonfiguren, Flöten aus Bambus und bunte Klebe-Bilder mit Gräsern und Blüten - werden schließlich in kleinen Museumsboxen arrangiert.
„Der Ferienspaß findet auf dem Gelände der Henrichshütte Hattingen und den Grünflächen des Naturschutzbundes statt“, so Schulz. „Es wird gemeinsam gespielt, experimentiert und das Gelände erkundet.“ Darüber hinaus fand ein Grill-Nachmittag und ein Ausflug in den Tierpark statt. „Auf spielerische Weise können die Kinder so etwas über ihre Umgebung lernen.“

Eine weitere Gruppe von zehn Kindern der Lebenshilfe-Vereine Ennepe Ruhr/Hagen und Witten wird am Ende der Ferien ebenfalls eine abwechslungsreiche Woche auf dem Museumsgelände verbringen. Die kleinen Museums-Boxen, die im Rahmen der beiden Ferienspaß-Aktionen entstehen, sind dann ab Samstag, 8. August, im LWL-IndustriemuseumHenrichshütte, Werksstraße 31 bis 33 in Hattingen, für die Öffentlichkeit ausgestellt. Weitere Informationen finden Interessierte darüber hinaus unter www.museobilbox.org.

Hintergrund:
-„Heimat in der Box - Umwelt und Natur in meiner Umgebung“ ist eine von mittlerweile 270 Einzelmaßnahmen der „MuseobilBOX“.
-Unter dem Titel „MuseobilBOX“ initiiert und begleitet der Bundesverband Museumspädagogik (BVMP) seit März 2013 lokale Bündnisse für kulturelle Bildung.
-Das Geld für die einzelnen Projekte kommt vom Bund.
-Unter dem Titel „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung fünf Jahre außerschulische Angebote der kulturellen Bildung für benachteilgte Kinder und Jugendliche.
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