Wohnung für Notleidende

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Bekommt den Schlüssel für die Notfall-Wohnung übereicht: v.l. Bürgermeisterin Dr. Dagmar Goch, Christoph Wiesmann, Abteilungsleiter Kundencenter hwg und Erika Müller-Finkenstein, Vorstandsvorsitzende hwg. Foto: Pielorz
Hattingen: Am Schlangenbusch |

Auslöser für das Engagement der hwg war der Hochhausbrand in der Karlstraße. Zwei Menschen kamen damals ums Leben, weitere Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen.

„Wir haben immer mal wieder das Problem, Menschen in Not unterbringen zu müssen. Das kann nach einem Brand sein oder aus Evakuierungsgründen beim Baumrecht. Oder die Menschen müssen die Wohnung aus medizinischen Gründen verlassen. Oder es gibt Gewalt, aber es soll nicht gleich die Unterbringung im Frauenhaus sein“, erklärt Bürgermeisterin Dr. Dagmar Goch. „Bisher haben wir in solchen Fällen ein Hotelzimmer zur Verfügung gestellt, wenn es keine Möglichkeit gab, die Menschen bei Familien und Freunden unterzubringen. Jetzt können wir durch die Unterstützung der hwg ein Appartement anbieten.“
Die Notfallwohnung ist 28 Quadratmeter groß und bietet bis zu vier Personen Platz. Kaffeemaschine, Küchenzeile, Handtücher, Schlafcouch, alles ist vorhanden. Die hwg verfügt über fünf Gästeappartements in der Stadt, die auch an alle Bürger vermietet werden können. Eines dieser Appartements wird nun dauerhaft als Notwohnung bereit gehalten und wurde mit Handtüchern und anderen notwendigen Dingen ergänzt.
Klar ist aber auch: „Notfall ist Notfall. Für Obdachlose beispielsweise haben wir immer andere Möglichkeiten“, macht die Bürgermeisterin deutlich.
Den Schlüssel hat zwar die Bürgermeisterin entgegen genommen, dauerhaft verbleiben wird er aber beim Ordnungsamt. Sie sind in der Regel die ersten Ansprechpartner und Ulrich Jordan vom Ordnungsamt sowie Arne Giersz von der hwg waren auch die Ideengeber der Notwohnung.
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