Klasse: Zwei Fahndungserfolge für die Iserlohner Polizei

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Mitten in der "rush hour" stoppten die Zivilfahnder am Dienstagnachmittag (30. September) ein Fahrzeug auf dem Iserlohner Ring. Nach umfangreichen Ermittlungen hatte sich der Verdacht gegen eine mehrköpfige Tätergruppe aus Iserlohn konkretisiert, die offensichtlich regelmäßig Konsumenten im hiesigen Bereich mit Kokain versorgten.

Die Drogenbeschaffung erfolgte dabei im Ruhrgebiet und anschließend blühte der örtliche Handel. Auch am Dienstag war dies offensichtlich fest eingeplant. Die "Kurierfahrer" im Alter von 48 und 51 Jahren wurden von der Polizeiaktion überrascht und mussten ihre 27 abgepackten Konsumeinheiten Kokain abgeben.

Auf "Freunde" gewartet, da klickten die Handschellen

Ein weiterer Mittäter, der sich in der Iserlohner Altstadt auf die Rückkehr seiner Fahrer und die Übernahme der Drogen konzentrierte, erkannte erst beim Klicken der Handschellen den misslungenen Tag. Aufgrund des vorgeworfenen Tatbeitrages wird der ebenfalls 48 Jährige heute, Mittwoch, dem Haftrichter vorgeführt. Naturgemäß werden die Anschlussermittlungen noch geraume Zeit in Anspruch nehmen, nach derzeitigen Stand werden ca. 20 weitere Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft übersandt.

Vom Fahrrad direkt für acht Monate in den Knast

In den Morgenstunden erwischte es letztlich in der Iserlohner Innenstadt noch einen Radfahrer. Der 44 Jährige, der über langjährige Polizeierfahrung verfügt, erkannte die Zivilfahnder zu spät. Hier war es ein Haftbefehl nach Beschaffungskriminalität, der die Polizei auf den Plan rief. Der Weg zum Untersuchungsrichter konnte gespart werden, da es direkt für mindestens 8 Monate in die JVA nach Hagen ging.

Diesen Text erstellte die Kreispolizeibehörde.
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