Mit Einsatzhundertschaft zum "Frühlingserwachen"

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Über die ersten Frühlings-Aktivitäten haben die Mitarbeiter der Pressestelle der Kreispolizei Märkischer Kreis für Iserlohn nachstehenden Bericht erstellt.

Pünktlich auf diesen Tag vorbereitet, zeigten sich auch die Iserlohner Rauschgiftfahnder des Jugendkriminalkommissariates, die gleich zu Beginn der "offenen Jahreszeit" ein Zei-chen setzen wollten. Die Beschwerden rund um den Bereich der Bauernkirche im letzten Jahr über Drogendeals und Alkoholexzesse führten zum Handlungskonzept "Frühlingserwachen".

Unterstützung durch Einsatzhundertschaft

Mit der Unterstützung des kreisweiten Einsatztrupps zur Bekämpfung der Straßenkriminalität und insbesondere auch der Beamten der Einsatzhundertschaft aus Wuppertal wurde und wird der Innenstadtbereich unter Einschluss der Bereiche des Fritz-Kühn - Platzes regelmäßig kontrolliert.

21 Strafanzeigen und drei Gesuchte "angetroffen"

Eine erste Zwischenbilanz nach drei Tagen weist die Summe von 21 Strafanzeigen nach dem Betäubungsmittelgesetz auf, einhergehend mit der Sicherstellung von diversen Portionseinheiten Marihuana und Amphetamin. Im engmaschigen Kontrollnetz blieben auch drei Personen hängen, die bereits mit Haftbefehl gesucht wurden. In drei weiteren Fällen konnten Personen angetroffen werden, deren Aufenthalt der Staatsanwaltschaft zu laufenden Ermittlungsverfahren unbekannt war. Darüber hinaus wurde auch noch ein Fahrzeugführer zur Blutprobe gebeten, weil der Verdacht besteht, dass er sein Fahrzeug unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln führte.

Die Öffentlichkeit wurde "gemieden"

Natürlich sprach sich die polizeiliche Präsenz in der Szene schnell herum und potentielle Kandidaten mieden bereits am Mittwoch aufgrund des Kontrolldruckes den öffentlichen Bereich und hielten sich in einer Wohnung in der Iserlohner Innenstadt auf. Durch Voraufklärung überraschten die Fahnder, ausgerüstet mit einem Durchsuchungsbeschluss gleich 11 Personen in und vor der Wohnung, denen der Verdacht der Beteiligung am Rauschgifthandel als Verkäufer/Käufer vorgeworfen wird. Erfahrungsgemäß werden sich aus den andauernden Ermittlungen weitere Erkenntnisse zur Drogenszene erschließen, die zu diversen Strafverfahren führen werden.
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