21 neue Jägerinnen und Jäger bestanden das „grüne Abitur“

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An insgesamt vier Prüfungstagen stellten sich die Jungjägerinnen und Jungjäger den theoretischen, praktischen und mündlichen Prüfungsfragen
Bei der aktuellen Jägerprüfung der unteren Jagdbehörde des Kreises Kleve bestanden 21 Bewerberinnen und Bewerber die umfangreichen Prüfungen und können nun mit ihren Jagdscheinen erste eigene Erfahrungen im Revier sammeln.

Insgesamt waren nach der schriftlichen Prüfung 23 Anwärter zu den weiteren Prüfungen zugelassen worden. Unter ihnen waren erstmals auch zwei Personen, die die Jägerprüfung zur Erlangung eines Falknerjagdscheins ablegten. Die angehenden Jungjägerinnen und Jungjäger stellten auf dem Schießstand der Kreisjägerschaft Kleve e.V. in Goch-Grunewald ihr Können unter Beweis. Nicht allen Anwärtern gelang es, bei der Schießprüfung mit Kugel und Schrot die erforderlichen Treffen zu setzen. Zwei Bewerber werden die Schießprüfung im kommenden September wiederholen.

Kompetente Ausbildung

Anschließend ging es bei der mündlich-praktischen Prüfung um den Nachweis der erworbenen Kenntnisse über Tierarten, die Wildbiologie, den Jagdbetrieb, die waidgerechte Jagdausübung, die Waffentechnik und das Jagdrecht. Darüber hinaus wurde das erforderliche Wissen zum Naturschutz, zum Tierschutzrecht und zu Wildkrankheiten sowie zu den Grundzügen des Land- und Waldbaus geprüft.

Dank der kompetenten und umfassenden Ausbildung, die durch die Kreisjägerschaft und die Ausbilder vermittelt worden war, bestanden alle verbliebenen 21 Prüflinge das so genannte „grüne Abitur“. Im Rahmen des sechsmonatigen Vorbereitungskurses gehörten auch Exkursionen in die Reviere und die Vermittlung der notwendigen Schießfertigkeiten zu den Ausbildungsinhalten.

Aus den Händen der Vertreter der unteren Jagdbehörde des Kreises Kleve erhielten die neuen Jägerinnen und Jäger nach bestandener Prüfung ihre Zeugnisse. Nach Erteilung der Jagdscheine können sie nun erste Erfahrungen im Revier sammeln. Für die beiden angehenden Falkner ist „nach der Prüfung“ „vor der Prüfung“. Denn auf sie wartet nun noch die eigentliche Falknerprüfung.
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Dorothee Terhorst aus Kleve | 13.05.2013 | 09:03  
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