Sparkasse Kleve unterstützt Hilfe für Flüchtlinge

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Flüchtlingen zu helfen ist ihr Anliegen - die Sparkasse Kleve unterstützte jetzt mehrere Vereine mit Spenden aus dem Mitarbeiterkreis. (Foto: Sparkasse Kleve)
Seit vielen Jahren verzichten die Sparkasse Kleve und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Weihnachtspräsente und unterstützen stattdessen Orga-nisationen, die sich um Menschen kümmern, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.

Flucht unter Lebensgefahr

In diesem Jahr fiel die Wahl auf Organisationen, die sich hier für Flüchtlinge engagieren. Für Menschen, die teilweise unter Lebensgefahr ihre Heimat verlassen und alles zurücklassen mussten und sich hier in einem völlig neuen sozialen und sprachlichen Umfeld zurechtfinden müssen.

Unterstützt wird der Caritas Kreisverband Kleve, der ehrenamtliche Hilfe im Nordkreis Kleve koordiniert, bei der Wohnungssuche und -einrichtung sowie der Betreuung vor allem für Familien mit kleinen Kindern hilft.

Ausländerkreis Sankt Johannes

Seit mehr als 20 Jahren helfen bereits die Mitglieder des Ausländerkreises St. Johannes der Täufer aus Bedburg-Hau mit regelmäßigen Beratungsangeboten, Hilfe bei Behördengängen und der Betreuung vor allem von Kindern in den beiden zentralen Flüchtlingsunterkünften.

Die Katholische Pfarrgemeinde Heilige Familie Materborn koordiniert einen Runden Tisch und sorgt so für die Vernetzung von Hilfsangeboten rund um die Unterkunft in der ehemaligen Hauptschule. Dabei sind vor allem Angebote für Kinder gefragt, wie z. B. die bereits erfolgte Einrichtung eines Spiel-zimmers, aber auch weitere Angebote der Freizeitgestaltung und der Hausaufgabenhilfe.

Haus der Begegnung

Der Verein Haus der Begegnung – Beth HaMifgash koordiniert und richtet Sprachkurse in Kalkar, Kleve und Kranenburg sowie für in Uedem lebende Flüchtlinge ein, denn die Sprache ist der entscheidende Schlüssel für das Leben in der Fremde. Dabei stellt der Verein Lehrer, Bücher und Lehr-materialien und richtet die Schulungsräume entsprechend ein.

Gedanken- und Erfahrungsaustausch

Beim Gedanken- und Erfahrungsaustausch wurde deutlich, dass die Hilfsbereitschaft der heimischen Bevölkerung groß ist, so berichteten Norbert Gerding und Kurt Stynen aus Materborn über zahlreiche Möbel- und Sachspenden oder die Einrichtung des „Begrüßungsnachmittags“. Josefine Frank und Ron Manheim machten deutlich, dass es bei den Flüchtlingen einen großen Hunger nicht nur nach Sprache, sondern auch nach menschlicher Wärme und Begegnung gibt. Gerd Timmer berichtete von den vielfach sehr belastenden Lebensgeschichten der Flüchtlinge und nutze die Gelegenheit, Möglichkeiten der Zusammenarbeit bei der Wohnungssuche für Flüchtlingsfamilien auszuloten. Ein Thema, das auch Wilfried van de Kamp über Patenschaften angeht, und der gleichzeitig auch von einer wachsenden Empfangskultur berichtete.

Alle Helfer stellten die positiven Rückmeldungen sowohl der Hilfsbedürftigen als auch aus der Bevölkerung heraus, dies bestärkt und bekräftigt im sozialen Engagement. Man muss allerdings auch sehen, dass Hilfe oft nur bei den Dingen des täglichen Lebens möglich ist, bei der Linderung großer oder grundsätzlicher Probleme ist professionelle Hilfe erforderlich, z. B. bei durch Kriegserlebnissen traumatisierten Kindern. Diese Hilfe ist auch nötig, um die ehrenamtlichen Helfer nicht zu mit zu hohen Erwartungen zu belasten.

Rudi van Zoggel und Wilfried Röth für den Vorstand sowie Wolfgang Dahms für den Personalrat der Sparkasse übermittelten neben der finanziellen Zuwendung auch die Weihnachtsgrüße der Mitarbeiterschaft und bestärkten die ehrenamtlich Tätigen in ihrem Engagement für die Nächsten. Diese jährliche Aktion der Sparkasse stößt auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf eine breite Akzeptanz, weil sie sehen, wieviel Gutes damit bewegt werden kann.
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