"Wir wollen mittendrin sein"

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Kathrin Hindenberg, Ursula van Driel, Gaby Heiming, Falko van den Bruck, Anita Wintjes, Karin Teurlings (Foto: Klaus Schürmanns)
Schade, dass das SOS-Kinderdorf noch immer keinen passenden Namen für ihr Begegnungszentrum an der Kalkarer Straße 10 gefunden hat. "Kalkarer 10" wird es jetzt genannt. Na ja.

Dabei war dieser Standort in der Unterstadt schon früher ein offenes Haus, nun soll es das neue SOS-Kinderdorf-Zentrum werden. "Wir wollen mittendrin sein, bei den Menschen, bei den Familien", sagt Bereichsleiterin Gaby Heiming. "Wir wollen nicht warten, bis die Familien mit ihren Problemen zu uns kommen." Ihre Räume will das SOS-Kinderdorf den Bürgern zur Verfügung stellen, um so möglichst nah an vielen Menschen zu sein. Ehrenamtliche können hier geschult werden, "Hebammengespräche" geführt werden oder auch Kurse angeboten werden: "Senioren basteln mit Jungs an ihren Fahrrädern" ist so eine Idee. Nur ein Angebot, denn das Programm soll mit den Besucher weiterentwickelt werden.

Möglichst unkompliziert soll den Klevern der Zugang zur "Kalkarer 10" ermöglicht werden. Deshalb öffnet hier ab Dienstag, 24. Februar, das Familiencafé, welches ab sofort dienstags und freitags von 9 bis 13 Uhr und mittwochs von 14 bis 17 Uhr geöffnet hat.

Auf dem Gelände an der Kalkarer Straße wird in den nächsten Monaten eine integrative Kindertagesstätte für drei Gruppen gebaut: Auch eine Krippen-Gruppe für zehn Kinder von drei Monaten bis drei Jahren wird hier eingerichtet. 2,1 Millionen Euro investiert das das SOS-Kinderdorf an diesem Standort. Mit der Fertigstellung wird im September gerechnet.
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