Das gibt’s doch nicht!

Ich habe in meinem Tagebuch geblättert...

Dieses Kopftuch... Das gibt’s doch nicht!

Das ist ja so eine Sache mit dem Kopftuch. Da siehst du eine Frau ausländischen Aussehens ein dickes Auto fahren. Und dazu noch mit einem weißen Kopftuch, das gerade die Farbe ihres schwarzen Wagens so hervorhebt. Was soll das? Das ist egal, ob das Auto auf Kredit fährt oder ihr Mann arbeitet oder ihre Großfamilie das Auto der jungen Familie geschenkt hat. Aber das Kopftuch. Nee, nö.
Ich fuhr mit meinem Mercedes weiter. Und was sehe ich? Einen Mann, der einen langen schwarzen Mantel anhat und sein Gesicht hat er weiß gepudert. Nee, nö.

Plötzlich fiel mir eine Frau deutschen Aussehens auf. Sie trug eine Barette, die schief saß und dazu geblümt, unpassend zu ihrer Jacke. Nee, nö.

Schade, dass es keine Parklücke, aber ich habe mir vorgenommen, die Leute genau unter die Lupe zu nehmen. Ich stoppte meinen Wagen am Straßenrand, ließ automatisch (man gönnt sich ja sonst nichts!) das Scheibenfenster runter und was sah ich? Ein junges Ding hat so einen kurzen Rock an, dass man sich ohne zu bücken alles sehen konnte. Nee, nö. Wo kommen wir damit hin?

Das geht so nicht weiter. Es wäre dringend notwendig, all diese Ausschweife in gewisse Schranken zu weisen. Sie sollen sich gefälligst an... halten. Dieses "an was halten sollen" muss dringend erarbeitet werden. Dafür ist das Geld nicht schade.

Nicht umsonst bekommen die 5 ehemalige Bundespräsidenten ihr Jahresgehalt 200.000 € pro Jahr mietfrei mit eigenem Chauffeur und eigener Sekretärin. Da könnten sie dafür was abknöpfen. Oder?

Autor:

Julia Weber aus Kleve

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