Schüler und künftige Auszubildende zeigten reges Interesse an der Klever Job- und Ausbildungsbörse

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Am Mittwoch ging erneut die Ausbildungs- und Jobbörse in der Stadthalle über die Bühne. Da in diesem Jahr erstmals der Schwerpunkt auf das Thema „Ausbildung“ gelegt worden war, waren unter den Besuchern deutlich mehr junge Leute, als in den Jahren zuvor.

I"ch höre oft von Stundenlöähnen von vier Euro"

Das stellte auch Friseurmeister Fred Quinkertz fest. Er vertrat die Innung des Friseurhandwerks, klärte Interessenten über den Beruf und die Weiterbildungsmöglichkeiten auf und stellte fest: „Ich habe in diesem Jahr deutlich mehr junge Menschen am Stand begrüßen können als in den letzten drei Jahren.“ Beratung bedeute für ihn auch, den Nachwuchs zu motivieren, für die eigenen Rechte einzutreten. „Ich höre immer wieder von Stundenlöhnen von vier Euro - da kann ich nur sagen, dass das nicht geht.“

Polizei und Bundeswehr informierten über Ein- und Aufstiegsmöglichkeiten. Da wurde so manchem Aspiranten die Augen geöffnet, wenn er am Stand der Polizei erfuhr, dass ohne Abitur oder abgeschlossene Ausbildung plus dreijähriger Berufserfahrung keine Chance auf eine Ausbildung im Polizeidienst bestehe.

Vor allem im Bereich der Pflegekräfte wurde der Nachwuchs massiv umworben. Ob Altenheime oder Krankenhäuser, ob psychiatrische Einrichtung oder Kinderdorf - für alle Einrichtungen wurde Nachwuchs gesucht. Dasselbe gilt für die Versicherungsbranche: Auch hier stehen die Chancen auf eine Ausbildungsstelle nicht schlecht. Bürokaufmann oder Bürokauffrau: die Fachleute, die in Autohäusern ausgebildet werden heißen Automobilkaufmann. Auch in diesem Bereich haben Schulabgänger gute Chancen, einen Ausbildungsplatz zu finden.

Technische Berufe bildeten bei der Klever Job- und Ausbildungsbörse einen weiteren Schwerpunkt: Mechatroniker werden gesucht und auch Techniker stehen hoch im Kurs.

Berufliche Zukunft
Über seine berufliche Zukunft machte sich zum Beispiel Jerome Pollmann, 16, Gedanken. „Ja, ich habe eine ganze Menge über die Berufswelt erfahren. Wasserbauer finde ich interessant und zum Militär würde ich auch gehen.“ Miguel van Gisten, 15, ist noch sehr unschlüssig. „Ich hoffe etwas zu finden, das mir Spaß macht, wenn ich in zwei Jahren die Schule beendet habe. Ich würde gerne in einer Aurtolackiererei arbeiten. Farben und Malen - natürlich keine Kunst - finde ich sehr schön.“ Lukas Braam, 16, möchte gerne Elektriker werden. Der Kranenburger hat auch schon einen genauen Plan ausgetüfftelt, wie er zu seiner Wunschausbildung kommt. „Ich mache erst mal ein Schulpraktikum in einer Firma in Kranenburg und nach dem Schulabschluss ein Jahrespraktikum. Und dann bekomme ich sicher auch meinen Ausbildungsplatz.“

Autor:

Annette Henseler aus Kleve

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