Dabei sein ist alles – auch bei der Drachenbootregatta am Ratinger Grünen See.

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Die Mannschaft im Boot – Jakob Dreesmann (hinten stehend) als Steuermann. (Foto: Germano Lacerenza)

Die „Heljens Fighters“ der Lebenshilfe hatten mittendrin viel Spaß.

Ratingen/Kreis Mettmann. Gegen die „Black Peals“ und das „Biba-Team“ des Verein Wassersportclub Volkardey (WSCV), die „Gemeinde“ aus Ratingen, ein Team der Sparkasse und des Ski Club Lintorf waren die Chancen der „Heljens Fighters“ der Lebenshilfe von vornherein nicht groß, einen vorderen Platz zu erkämpfen. Aber dabei sein ist alles – das galt auch für die jährlich stattfindende Drachenbootregatta am Grünen See in Ratingen.

„Wir waren die einzige Mannschaft mit einigen Sportlern mit Handicap in unserem Boot, und dazu haben auch die stärksten Paddler wegen Urlaub gefehlt“, erklärte Jakob Dreesmann, Leiter der Lebenshilfe-Sportabteilung, das nicht so gute Abschneiden bei diesem sportlichen Wettbewerb. „Aber unsere Menschen mit Handicap waren wieder einmal mittendrin im Geschehen, haben mit den anderen Athleten gute Kontakte gehabt, viel Spaß und Freude erlebt.“ Und das sei mehr wert als ein Siegertreppchen.

In das traditionelle Fest der Zelt Zeit, das in Ratingen von Donnerstag bis Pfingstmontag im Park am Grünen See stattfand, war auch diese Drachenbootregatta eingebettet. Jeweils zwei Boote mit zehn Paddlern waren immer am Start, die Strecke ging über 200 Meter. Nach zwei Qualifizierungsläufen ging es ins Finale.

Birgit Cordes-Lacerenza, Leiterin der Lebenshilfe-Frühförderung, stieg ganz spontan mit ins Boot der „Heljens Fighters“ mit Lebenshilfe-Bewohnern und Betreuern aus Velbert, Heiligenhaus, Ratingen und Wülfrath. „Das war ganz schön anstrengend, ich spüre meine Muskeln“, lautete ihr Fazit. Bereits seit zwei Jahren unterstützt auch Nicole Fangmann die Lebenshilfe-Athleten. „An den Drachenbootrennen am Essener Baldeneysee und am Fühlinger See bin ich auch dabei, das macht riesig viel Freude und die Athleten der Lebenshilfe sind alle klasse drauf“, kündigt sie an.

„Gewonnen haben die Lebenshilfe-Athleten trotzdem mit einem Tag voller Freude. Und das gemeinsame Essen mit Grillfleisch und einem kühlen Bier rundete diese Aktion super ab“, zog Dreesmann Bilanz.
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 06.06.2017 | 21:35  
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