Demo gegen Rechts am Samstag in Dortmund mit über 1.000 Teilnehmern

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Die Polizei ruft am Samstag zu friedlichem Protest auf. (Foto: Magalski)
Dem Polizeipräsidium Dortmund liegt für den Samstag (24.) eine Anmeldung für eine Versammlung mit dem Thema "Es reicht! - Rechte Gewalt stoppen in Dortmund und anderswo" vor. Der Anmelder rechnet mit circa 1.000 Teilnehmern.

Die Versammlung ist im Zeitraum von 13-18 Uhr geplant und soll in Form eines Aufzuges durchgeführt werden. Auftakt ist der "Cinestar"-Vorplatz am nördlichen Ausgang des Hauptbahnhofs. Nach Zurücklegen einer durch die nördliche und westliche Innenstadt verlaufenden Wegstrecke wird die Abschlusskundgebung an der Straße "Friedhof" erfolgen. Unterwegs sind drei Zwischenkundgebungen geplant.

Derzeit rechnet die Polizei mit einer höheren Teilnehmerzahl als den angemeldeten 1000. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich auch gewaltbereite Straftäter unter die friedlichen Versammlungsteilnehmer mischen werden.

Polizei ruft zu friedlichem Protest auf


Der Dortmunder Polizeipräsident ruft zu friedlichem Protest gegen den Rechtsextremismus auf: "Die Dortmunder Polizei, deren herausgehobener Schwerpunkt ebenfalls der Kampf gegen den Rechtsextremismus ist, unterstützt dieses Engagement ausdrücklich!"

Gregor Lange weiter: "Ich appelliere an alle, den Protest gegen die Rechtsextremisten in friedlicher Form auf die Straße zu bringen. Niemand hört Gewalt- und Straftätern zu. Wir als Polizei werden gegen jede Form der Gewalt konsequent vorgehen!" Die Dortmunder Polizei sieht, dass sich die rechtsextreme Szene speziell im Vorort Dortmund-Dorstfeld zunehmend radikalisiert. Das Aggressionspotential wächst spürbar und in diesem Bereich besonders. Gregor Lange betont, dass die Polizei diesen Vorort im Blick hat und dieser Entwicklung ganz aktuell entgegensteuert.

In den betroffenen Bereichen der Versammlung müssen die Bürger am Samstag mit temporären Verkehrsbeeinträchtigungen rechnen. Die Dortmunder Polizei hat ein Bürgertelefon eingerichtet: Tel. 132-5555.

- Aufgrund der Demonstration kommt es zwischen ca. 11 Uhr und ca. 19 Uhr im innerstädtischen Bereich zu Behinderungen auf den Linien 412, 452, 453, 456, 460, 475, Airport Express und S30 (VKU-Linie). Die Linien werden Umleitungen fahren müssen, wo möglich, werden vorgesehene Haltestellen dabei angefahren. Die genauen Beeinträchtigungen und ihre Dauer hängen vom Verlauf der Demonstration ab, kurzfristige Änderungen sind dabei möglich. An den Bushaltestellen am Hauptbahnhof werden Servicekräfte bereit stehen. Informationen finden Sie zudem auf www.bus-und-bahn.de (mobil: bub.mobi).
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1 Kommentar
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Manuela Burbach-Lips aus Dortmund-City | 24.09.2016 | 10:25  
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