SPD-Beckinghausen fordert erhöhte Sicherheit auf der Hammer Straße - Gefahr trotz verringerter Geschwindigkeitensverstöße weiter vorhanden

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Vorstandsmitglieder des SPD-Ortsvereins Lünen-Beckinghausen besprachen am Wochenende die Verkehrssicherheit an der Hammer Straße. Von rechts Vorsitzender Robert Schmidt, 2. Vors. Sven Weber, Ratsherr Detlef Seiler, 2. Vors. Hans Kunze und Udo Kath.
Lünen: Ortsdurchfahrt Hammer Straße | Lünen. Die Verstoßquote der Geschwindigkeitsmessungen in der Beckinghausener Ortsdurchfahrt auf der Hammer Straße soll sich in den letzten 10 Jahren um mehr als die Hälfte vermindert haben. Lag sie 2007 bei 10,3 Prozent liegt sie nach Mitteilung der Stadt Lünen nach 36 Messungen in 2016 bei 4,41 %. „Messungen sind das eine“ so der neue SPD-Ortsvereinsvorsitzende Robert Schmidt, „die Warnungen vor Blitzern durch die Medien und weitere Gefahrenherde durch Raser das andere. Trotzdem ist anzuerkennen, dass sich unsere jahrelangen Bemühungen sowie die der Anwohner zur Verbesserung der Verkehrssituation, unter anderem auch durch bauliche Maßnahmen in diesem Bereich, gelohnt haben.“ Allerdings, so erfuhren die Vorstandsmitglieder des SPD-Ortsvereins Lünen-Beckinghausen durch ihren stellvertretenden Vorsitzenden Hans Kunze bei einer Ortsbegehung, gibt es immer noch viele Beinahunfälle, viele umgefahrene Pollen und etliche Fahrzeuge, die auf die Kanten der Verkehrsinseln fahren. So hat es in der Silversternacht und einige Tage davor etliche lebensbedrohliche Situationen durch zu schnell und unkontrolliert fahrende PKWs gegeben.

Deshalb hat Robert Schmidt jetzt die Stadtverwaltung angeschrieben um weitere Maßnahmen zur Sicherheitsverbesserung durchzuführen. Schmidt: “Wir unterstützen die Anwohner der Ortsdurchfahrt Hammer Straße und fordern städtische Vorschläge zur Gefahrenabwehr die auf einer gemeinsamen Begehung vorgestellt werden sollen. Dazu gehört auch auf dieser sehr stark befahrenen Straße die Geschwindigkeitsmessungen in den nächsten Jahren weiter durchzuführen. Diesmal allerdings auch zusätzlich mit dem städtischen Seitenradarmessgerät, das durchgängig 24 Stunden ohne Vorwarnung die realen Werte Verkehrsaufkommen, Art der Fahrzeuge und Geschwindigkeit aufzeichnet. Das ist notwendig, da allein in 2016 noch rund 900 Tempoüberschreitungen bei 36 Messungen festgestellt wurden. Viele Verwarngelder und Bußgeldbescheide sowie Fahrverbote wurden ausgesprochen. Jetzt müssen abgerissene Poller wieder aufgestellt und ein 50 km/h Piktogramm muss am westlichen Ortseingang erneuert werden. Außerdem fordern wir die Rückführung einer durchgehenden Geschwindigkeitsbeschränkung auf 50 km/h von der Kamener Straße/B 61 bis zur Königslandwehr, so wie vor es vor 2011 schon einmal war. Eine Anpflanzung von weiteren Bäumen links und rechts am Grabenbereich soll durch die optische Verengung des Straßenbildes weitere Rasereien unterbinden.“
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