Stadt Lünen informiert an drei Terminen über Aufnahme von neuen Flüchtlingen

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Die Paul-Gerhardt-Schule in Lünen-Süd bietet zusammen mit der Turnhalle Platz für 100 Flüchtlinge.
Fragen und Antworten rund um das Thema "Flüchtlinge": Die Stadt lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu drei weiteren Veranstaltungen ein, um über den aktuellen Stand der Flüchtlingssituation in der Lippestadt zu informieren.

Die Veranstaltungen werden in den Stadtteilen Lünen-Süd, Brambauer und Wethmar stattfinden. Hintergrund ist, dass die Stadt Anfang der Woche weitere Gebäude für die Flüchtlinge, die vom Land zugewiesen worden sind und in Lünen bleiben werden, bereitgestellt hat.

Während in der ehemaligen Kielhornschule bereits die ersten Flüchtlinge eingezogen sind, werden die ehemalige Paul-Gerhardt-Schule und eine Turnhalle in der Josefstraße in den kommenden Wochen belegt, sobald weitere Flüchtlinge in Lünen ankommen. Da in der Notunterkunft Hauptschule Wethmar, die Flüchtlinge aufnimmt, die dann teilweise an andere Kommunen verteilt werden, der Betreiber wechselt, ist auch hier eine Bürgerinfoveranstaltung geplant.

Die Bürgerinformationsveranstaltungen über den aktuellen Stand der Flüchtlings-Zuweisungen und -Unterbringung finden an folgenden Terminen statt:

- Dienstag, 10. November 2015, 18:30 Uhr, Lünen-Süd, Mensa der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule, Dammwiese 8

- Mittwoch, 11. November 2015, 18:30 Uhr, Brambauer, Bürgerhaus, Yorckstraße 19

- Dienstag, 17. November 2015, 18:30 Uhr, Wethmar, Johanneshaus, Wilhelm-Löbbe-Allee 37

Den Fragen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger stellen sich in Lünen-Süd und Brambauer Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns, der Erste Beigeordnete Horst Müller-Baß, Fachdezernent Ludger Trepper sowie Beate Lötschert, Abteilungsleiterin Wohnen und Soziales. Bei der Informationsveranstaltung in Wethmar werden Fachdezernent Ludger Trepper sowie Abteilungsleiterin Beate Lötschert für Fragen zur Verfügung stehen.

"Wir wollen transparent informieren, auch wenn die Ereignisse sich bezüglich der Flüchtlingszuweisung teilweise rasend schnell entwickeln", sagt Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns. "Unser Ziel ist es, die Flüchtlinge, die hier in Lünen bleiben werden, möglichst schnell zu integrieren. Ich bin mir sicher, dass wir hier weiter auf die Unterstützung unserer Bürgerschaft zählen können. Denn rund 140 Menschen sind in unserer Ehrenamtskartei schon registriert. Sie alle engagieren sich für Menschen, die zu uns geflüchtet sind. Ihnen allen gilt ein riesiges Dankeschön."

Helfer können sich unter der Emailadresse ehrenamt@luenen.de oder unter der Telefonnummer 02306 104-2020 in die Ehrenamtskartei der Stadt aufnehmen lassen. Bei Bedarf werden die Helfer dann angerufen und dort eingesetzt, wo Hilfe benötigt wird. Informationen zu benötigten Spenden gibt es unter www.luenen.de.
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